40-jähriges Jubiläum der Draiser Landfrauen gefeiert

Drais –1977 wurde der Verein der Landfrauen von 13 Frauen gegründet. Mit allen Mitgliedern feierten der Vorstand, Christiane Fredenhagen, Ursula Bölker und Liane Eilers das 40-jährige Jubiläum im Kardinal-Volk-Haus in Drais. Ein Rückblick auf die vergangene Zeit ließ Maria Nickolaus passieren, zuvor hielt Eilers die Begrüßungsrede.

Der Verein diente der Interessenvertretung für Frauen auf dem Land. Mit ihren Fähigkeiten unterstützten die Frauen viele Veranstaltungen im Ort. In guter Erinnerung bleiben viele Ausflüge und Reisen. Rund ums Jahr bot der Verein zahlreiche Aktivitäten mit Kursen zum Kochen und Backen, mit kreativen Angeboten oder Gesundheitstipps. „Miteinander schöne Dinge erleben“, war Ursula Braunewell ein wichtiges Anliegen, sie ist die Vorsitzende des „LandFrauen Verbandes Rheinhessen e. V“.

Die Landfrauenvereine vereinfachen für Zugezogene, in die Dorfgemeinschaften zu finden. Dann sprach sie das Thema der Verjüngung an und fragte in die Runde: „Was müssen wir anbieten, um junge Frauen anzuziehen?“ Die Winzerfrau Braunewell ist selbst eine Zugezogene und Beisitzerin im Präsidium des Deutschen Landfrauenverbandes. Sie äußerste noch einen Wunsch, bevor sie das Mikro übergab, „die drei Damen vom Vorstand könnten noch dringend Unterstützung gebrauchen, die Mitglieder dürfen sich diesbezüglich beraten“.

Kreisvorsitzende der Landfrauen, Uta Schmitt, begrüßte den Hahn im Korb, Ortsvorsteher Norbert Solbach (CDU). „Ich bin sicher, dass sich alles zum Guten entwickelt“. Mitgebracht hatte sie ein Mainz-Quiz im Säckchen für einen gemeinsamen Spielabend sowie ein Buch mit dem Titel, „111 Orte in Rheinhessen, die man gesehen haben muss“. „Ihr werdet viele Fahrten unternehmen“ und übergab beide Präsente dem Vorstandsdamen.

Musikalische Ständchen brachte dann der Landfrauen-Chor unter Leitung von Enéh Schneider-Kostovski mit dem fröhlichen Lied „Was kann schöner sein“ und drei weiteren. Einen lustigen Sketch führte das Ehepaar Renate und Norbert Solbach von der Theatergruppe auf: Kunde Solbach verlangte im Café nach einer Tasse Kaffee. Schlussendlich scheitert er an der deutschen Kännchen-Pflicht, obwohl er sogar dem Service anbot, mit eigenen Tassen aushelfen wollen.

Ein schmackhafter Imbiss erwartete die zahlreichen Landfrauen gegen Ende der abwechslungsreichen Veranstaltung. Die knackigen Salate waren Eigenkreationen, das saftige Fleisch stammte von Metzgerei Peter Walz, und den süffigen Grauen Burgunder brachte Ursula Braunewell vom gleichnamigen Weingut aus Essenheim mit.