Adventskranz kaufen, Weihnachtsbaum aussuchen, Plätzchen backen, Geschenke besorgen – nicht zu vergessen das vorausgehende Überlegen, wem man was schenkt – und vieles mehr, was zu erledigen ist. Weihnachtsfeiern organisieren und/oder besuchen, Geschenke einpacken, Wohnung dekorieren – es gibt viel zu tun.

Auch die Kinder sind davon nicht ausgenommen, ihnen macht es aber noch Spaß. Meine Enkelin Sophia, 4 Jahre, freut sich auf die Weihnachtsfeiern im Kindergarten, beim Turnverein, dem Fußballverein und bei der Musikschule. Jedes Kind bastelt einen Weihnachtsbaum-Anhänger für den Baum im Kindergarten – auch das ist kein Stress, das macht Spaß. Bilder malen für Eltern, Großeltern und Freunde – auch hier ist die Begeisterung groß. Basteln steht sowieso hoch im Kurs – aktuell das Weihnachtsmotive herstellen aus Eisstielen.

Und dann natürlich Wunschzettel schreiben. Sophia wollte letzte Woche eine Kiwi essen, es war aber gerade keine im Haus. Also hat sie einen Wunschzettel angelegt und sich zwei Kiwis zu Weihnachten gewünscht. Sehr bescheiden, mehr kam nicht dazu. Doch dann fiel ihr ein Spielwaren-Katalog in die Hände. Und schon hatte sie weitere Geschenkideen. Sie zeigte ihrer Mutter etwas, das 89,95 Euro kostete. „Das ist ein bisschen teuer“, sagte diese. „Na guuuut“, sagte Sophia, schaute weiter und fand etwas anderes. „Hier steht nur zweimal 4 – das ist ja dann billiger, dann nehme ich das!“ Sie fand auch noch das ein oder andere Andere. Meine Tochter sagte bei einem Preis – mit pädagogisch wertvollem Hintergedanken: „Sophia, dafür muss der Papa eine Stunde arbeiten, um das zu bezahlen!“ Sophia überlegte kurz und verkündete dann: „Prima, dann passt das ja. Der Papa arbeitet ja jeden Tag viel mehr als eine Stunde!“ Das ist kindliche Logik – der kann man einfach nichts mehr entgegensetzen!

Ich wünsche Ihnen viel Spaß und keinen Stress bei all dem, was Sie noch zu erledigen haben.

 

Ihre Angelika Förster