Manchmal kommt es mir vor, als hätten wir so einige Trolle in unserem Leben. Das Wörterbuch erklärt „Troll“ so: „Dämonisches Wesen, das männlich oder weiblich sein, die Gestalt eines Riesen oder eines Zwergs haben kann.“

Die Trolle, die ich hier meine, sind die, die oft verhindern, dass wir zufrieden oder glücklich sind.

Da ist der „Alltags-Troll“. Er setzt alles daran, dass wir nicht aus unseren Pflichten und Gewohnheiten im Alltag ausbrechen, dass wir sagen: „Heute habe ich so viel zu erledigen, da komme ich zu nix anderem!“

Dann gibt es den „Angst-Troll“. Wir haben Träume, Wünsche, Sehnsüchte. Hier greift er ein, setzt uns Zweifel, Befürchtungen oder ungute Gefühle in den Kopf, sodass wir meist nicht wagen, die Erfüllung unserer Träume anzugehen.


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Am besten kennen wir vermutlich den „Bequemlichkeits-Troll“. Er lullt uns ein, bindet uns bildlich gesehen an unser gemütliches Sofa, sodass wir uns nicht aufraffen können, etwas für unser Glück zu tun.

Der letzte der vier Trolle ist der „Gleichgültigkeits-Troll“. Das, was die Welt uns bietet, hält er von uns fern. Sodass wir gar nicht erfahren, welche Möglichkeiten es für uns gibt, welche neuen Wege wir gehen könnten, die uns womöglich zu Glück und Zufriedenheit führen.

Vielleicht sagen wir dem ein oder anderen Troll, dass er sich trollen kann, weil es uns ohne ihn besser geht….

Ihre Angelika Förster