(djd). Neues Jahr, neues Glück: Auch 2019 wollen und müssen sich viele Menschen beruflich neu orientieren. Viele werden erstmals eine Ausbildung beginnen, andere den angestammten Job verlassen und eine neue Herausforderung annehmen. Unser Special stellt die Berufsbilder des Brauers und Mälzers sowie des Augenoptikers vor, wir präsentieren das Tätigkeitsfeld der Vitametik und verraten schließlich, wo sich Menschen, die im Bereich der Pflege beschäftigt sind, über die neuesten technischen Entwicklungen informieren können.

Brauer und Mälzer: Fingerspitzengefühl gefragt

Der Weg von der Gerste über Malz und Maische bis hin zur Würze und dem finalen Sud eines Bieres wird vom Fingerspitzengefühl der Brauer und Mälzer bestimmt. „Bierbrauen ist viel mehr, als nur die vorhandenen Zutaten zusammenzuführen. Es kommt auf individuelle Rezepte und den perfekten Brauprozess an“, so Walter Bauer, Technik-Geschäftsführer der Brauerei C. & A. Veltins. Zudem spielen auch chemische und biologische Prozesse eine wichtige Rolle bei der Bierherstellung: Denn Alkohol und Kohlensäure, die maßgeblichen Parameter des klassischen Bieres, entstehen erst durch Gärungsprozesse der zugesetzten Hefe, bei denen Lagerzeit und Temperatur ausschlaggebend sind. Für das jahrhundertealte Handwerk stehen den Brauern und Mälzern heute modernste Technologien zur Verfügung. Es sind deshalb vielseitige Fähigkeiten gefragt, um die beliebte Ausbildung absolvieren zu können.

Augenoptiker: Menschen zu gutem Sehen verhelfen

Augenoptiker müssen beim Umgang mit den Kunden Einfühlungsvermögen beweisen, denn eine Brille ist nicht nur Sehhilfe, sondern muss auch optisch zum Typ passen. Technisches Verständnis und Computerkenntnisse sind ebenfalls von Nöten, denn das Ermitteln der optimalen Korrektionsgläser, deren handwerkliche Verarbeitung und die Anpassung der Brille erfolgen mithilfe moderner Messinstrumente und Hightech-Geräte. Der handwerklich geprägte Beruf hat sich deshalb zu einem vielfältigen Tätigkeitsfeld erweitert. Schulabgänger mit mittlerer Reife, Fachhochschulreife oder Abitur haben gute Voraussetzungen für die erfolgreiche Ausbildung zum Gesellen, die drei Jahre dauert und überwiegend in Augenoptikfachgeschäften stattfindet. Mehr Infos gibt es unter www.zva.de/augenoptiker/ausbildung.

Vitametiker: Studie gibt Rückenwind

Sehr gute Perspektiven im Haupt- und Nebenberuf bietet heute das Gesundheitswesen – und speziell die noch recht junge Methode der Vitametik. Die Ausbildung zur Vitametikerin oder zum Vitametiker kann kompakt an fünf Wochenenden im Abstand von jeweils circa acht bis neun Wochen absolviert werden. Sie lässt sich somit gut in den Alltag beziehungsweise in eine Berufstätigkeit integrieren. Nach der Ausbildung wird man Mitglied im Berufsverband für Vitametik (BVV) und erhält die Lizenz zur Verwendung des eingetragenen Markennamens „Vitametik“. Alle Infos gibt es unter www.vitametik.de und beim Bildungsinstitut für Vitametik unter www.dasbi.de. Den Erfolg der Methode hat im Übrigen kürzlich eine einjährige Studie an der Deutschen Sporthochschule in Köln bestätigt.

Pflegetag im März: Neue Techniken in der Pflege nutzen

Mit steigender Lebenserwartung wächst die Anzahl älterer und chronisch kranker Menschen, für die eine gute Pflege gewährleistet sein muss. Um Pflegenden und Patienten den Alltag zu erleichtern, hoffen viele Betroffene auf neue Errungenschaften der e-Pflege – wie Informations- und Kommunikationstechnik, Service-Roboter oder programmierbare Bettsteuerungen. Im Mittelpunkt muss dabei aber immer der Mensch stehen. Neue digitale Techniken in der Pflege sind darum auch ein zentrales Thema beim Deutschen Pflegetag, er findet vom 14. bis zum 16. März 2019 in Berlin statt. Unter www.deutscher-pflegetag.de gibt es weitere Infos zum Programm, zum Ticketverkauf sowie Übernachtungsmöglichkeiten.