In meiner Facebook-Gruppe bin ich bekannt dafür, dass ich vielem zustimme, aber meist ein „Aber“ nachkommt. Ich finde wirklich, dass ganz viele Erklärungen oder sonstige Dinge ohne ein „Aber“ nicht hinreichend plausibel sind. Es ist meist so, dass ich es als Kopfmensch als logisch oder richtig erkenne, aber dann auch etwas finde, was ein „Aber“ rechtfertigt.  Passend zu meinem Verhalten – das Gesetz der Resonanz greift mal wieder – habe ich gerade etwas entdeckt:

Ein Schüler kam einst zu einem Meister.

“Meister“ sprach er mit trauriger Stimme „das Leben liegt wie eine Last auf meinen Schultern. Es drückt mich zu Boden und ich habe das Gefühl, unter dem Gewicht zusammenzubrechen.“

Der Meister antwortete mit einem liebevollen Lächeln: „Das Leben ist so leicht wie einer Feder.“

„Meister, bei aller Demut, aber hier musst du irren. Denn ich spüre mein Leben wie eine Last von tausend Pfunden auf mir. Sag, was kann ich tun?“

„Wir sind es selbst, die uns Last auf unsere Schultern laden,“ antwortete der Meister, immer noch milde lächelnd. „Aber…“ wollte der Schüler einwenden. Der Meister hob energisch die Hand: „Dieses Aber wiegt allein tausend Pfund.“ (Verfasser unbekannt)

 Diese Geschichte hat mich zum Nachdenken gebracht – aber ich bin mir nicht sicher, ob ich es schaffe, auch immer entsprechend zu handeln.

 Ihre Angelika Förster