(akz-d) Nach einer aktuellen Einschätzung des Portals Finanzen.de horten viele Bürger in Deutschland ihr Geld: Rund 150 Milliarden Euro Bargeld oder umgerechnet 1.800 Euro pro Person werden nicht gewinnbringend angelegt. Stattdessen sehen die Sparer zu, wie das Geld durch die Inflation an Wert verliert. Dabei gibt es sinnvolle Alternativen, mit denen man sich beschäftigen sollte.

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Sparbrief, Tagesgeld, Festgeld, Aktien und Fonds

An den bewährten Anlageformen hat sich nichts Wesentliches geändert. Nach wie vor bestehen die bekannten Formen der Geldanlage und hier gilt die Regel: Sicherheit geht zulasten von Rendite. So bietet ein Tagesgeldkonto zwar eine hohe Flexibilität, oft bleiben die zu erzielenden Zinsen denkbar gering. Auch im Bereich des Festgeldes finden sich je nach Anbieter und Laufzeit nach wie vor Zinsen zwischen 0,2 und 1,35 Prozent – das ist zwar besser als nichts, aber eben nicht viel. Höhere Chancen, Gewinnen zu erzielen, versprechen Aktien und Fonds.

Frauen und Männer legen unterschiedlich an

Wie legen die Deutschen ihr Geld an? In einer Studie der Gothaer Asset Management AG (GoAM), im Januar 2019 von der forsa Politik- und Sozialforschung durchgeführt, nennen 31 Prozent der Befragten an erster Stelle Immobilien, gefolgt von Aktien und Fonds. Beide werden als besonders renditestark eingeschätzt. Für 57 Prozent der Befragten ist Sicherheit das wichtigste Kriterium bei der Auswahl einer Geldanlage, 2018 waren es mit 52 Prozent noch fünf Prozentpunkte weniger. Auffällig ist, dass beim weiblichen Teil der Bevölkerung ist der Wunsch nach Sicherheit noch etwas ausgeprägter ist: 60 Prozent der Frauen gegenüber 53 Prozent der Männer sehen Sicherheit als den wichtigsten Aspekt an. Männer setzen eher auf möglichst hohe Rendite.

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Fonds und Aktien lassen diese erwarten: „Viele Anleger haben die Bedeutung der Diversifizierung erkannt“, weiß Christof Kessler, Vorstandssprecher der Gothaer Asset Management AG. „Gerade Multi Asset Fonds können die Schwankungen des Börsenmarktes ausgleichen. Durch die Streuung sinkt das Risiko“, erklärt Kessler. Allerdings sei eine intensive Beschäftigung mit Kapitalmärkten unablässig, nur so könne auf kurzfristige Marktschwankungen angemessen reagiert werden. „Wer dazu keine Zeit oder Muße hat, sollte diese Aufgabe Experten überlassen“, rät der Experte, einen Überblick zu den verschiedenen Möglichkeiten gibt es auf der Seite www.gothaer.de/privatkunden/finanzen.