Innerhalb weniger Tage wurden nun so gut wie alle Veranstaltungen in der Öffentlichkeit abgesagt. Lebensmittel werden gehortet. Die Schulen schließen ab Montag. Die Bevölkerung , aber auch die rheinland-pfälzische Landesregierung, das Gesundheitsamt sowie die Krankenhäuser bereiten sich auf die nächste Stufe vor. Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler steht in engem Kontakt mit dem Robert-Koch-Institut.  An die Bevölkerung appellierte sie „Das Wichtigste ist Hände waschen, desinfizieren und Abstand halten zu möglichen Erkrankten.“

Ärzte-Hotleine eingerichtet

Unter 0800-5758100 wurde eine Ärzte Hotline eingerichtet, an die sich jeder bei Fragen zu dem Corona-Virus wenden kann. Darüber hinaus kann man sich aber weiterhin auch an seinen Hausarzt wenden. Die Mainzer Universitätsmedizin hat zur Zeit 17 Betten in Isolierzimmern. Da man davon ausgeht, dass dies bei weitem nicht reicht wurden bereits jetzt weitere 50 Betten eingerichtet, allerdings in Mehrbett-Isolierzimmern. Das Gesundheitsamt gibt zu bedenken, dass sich das Virus verbreitet, bevor entsprechende Symptome sichtbar werden. Daher rechnet es fest damit, dass es in Mainz bald vermehrt zu Corona-Fällen kommen wird.

Während die meisten Patienten ihre Erkrankung normal zu Hause auskurieren können benötigen aber vor allem Ältere oder gesundheitlich angeschlagene Personen Hilfe in Krankenhäusern. Die Vorbereitungen hierzu laufen aktuell auf Hochtouren. Die Mainzer Universitätsmedizin sagt hierzu: „Wir haben großen Respekt, aber keine Angst.“

Weitere Informationen gibt es tagesaktuell auf der Homepage des Robert-Koch-Instituts unter https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Fallzahlen.html