txn. Ohrentzündungen, Allergien, Impfungen: Wer Hunde oder Katzen besitzt, muss mit Kosten für den Tierarzt rechnen. Vor allem Operationen können teuer werden: Eine Tumorentfernung, häufigster Eingriff bei Hunden, kostet zwischen 400 und 1.000 Euro. Ähnlich sieht es bei Kreuzbandrissen sowie bei OPs der Bauchhöhle aus. „Die Entscheidung für oder gegen eine Operation unserer vierbeinigen Freunde sollte unabhängig von finanziellen Überlegungen erfolgen können. Deswegen sind Tierbesitzer mit einer Operationskostenversicherung gut beraten“, weiß Michael Groß, Experte für Haustier- und Sachversicherungen der Barmenia Versicherungen. Um das vierbeinige Familienmitglied im Notfall bestmöglich versorgen zu können, empfiehlt es sich, die Leistungen der Versicherer miteinander zu vergleichen. Wichtig ist eine Abrechnung bis zum vierfachen Satz der Gebührenordnung für Tierärzte (GOT), damit auch die kostenintensive Notfallversorgung, komplexe Behandlungen und die Nachsorge abgedeckt sind. Manche Versicherungen gehen noch einen Schritt weiter und zahlen einen Zuschuss für Prothesen. Zudem lohnt es sich, einen Blick auf die Jahreshöchstersatzleistung zu werfen: Falls das Haustier mehrfach operiert werden muss, sollte es hier keine Beschränkung geben. Und damit die Versicherungen auch bei Reisen in die Nachbarländer einspringt, ist ein integrierter Auslandsschutz empfehlenswert.