txn. Die eigene Kundenhotline ist vor allem bei größeren Unternehmen ein fester Bestandteil der Serviceleistungen. Dafür werden oft Callcenter eingesetzt, deren speziell geschulte Mitarbeiter den Kunden persönlich weiterhelfen. Sie nehmen Beschwerden entgegen, beraten und verkaufen. Die Arbeit im Callcenter gliedert sich grundsätzlich in zwei Bereiche: Während im Inbound die Kunden anrufen, werden Callcenter-Agents im Outbound-Bereich selbst aktiv und rufen Kontakte an, die wichtig für die Auftraggeber sind. So unterschiedlich wie die Aufgabenfelder sind auch die Schulungen und Weiterbildungen. Wer im Inbound einer technischen Hotline ist, braucht ein völlig anderes Wissen als jemand, der im Outbound-Bereich für Kundenakquise verantwortlich ist. „Wer sich für den Job als Callcenter-Agent interessiert, muss nicht zwingend Vorkenntnisse mitbringen“, erklärt Petra Timm, Pressesprecherin des Personaldienstleisters Randstad. „Auch für Quereinsteiger gibt es vielfältige Aufstiegsmöglichkeiten. Wir bieten beispielsweise unseren Mitarbeitern die Möglichkeit, sich im Job zum Assistenten Dialogmarketing weiterzubilden“. Wer noch tiefer in die Materie eintauchen möchte, kann auch eine dreijährige Ausbildung zur Kauffrau bzw. zum Kaufmann für Dialogmarketing machen. Danach können im Callcenter auch organisatorische und planerische Aufgaben übernommen werden. Der Fachwirt Callcenter schließlich kümmert sich um das große Ganze: von der Kostenkalkulation über das Marketing bis zum Personalwesen. Voraussetzungen für den Job sind Freude am Kontakt mit Menschen, die Fähigkeit zum selbstständigen Arbeiten, Hilfsbereitschaft und Eigenmotivation. Auch eine gute Aussprache sowie gute Rechtschreib- und Computerkenntnisse sind wichtig