MAINZ-BINGEN – Der Auftakt zur neuen Runde des Umweltschutzprojektes Ökoprofit war in diesem Jahr etwas Besonderes: Nicht nur, dass sich alle Beteiligten online verabredeten – zum ersten Mal wurde die Einsteigerrunde auch für die Dauer von zwei Jahren in die Klubrunde integriert. Üblicherweise starten die Klubmitglieder und die Einsteiger zu unterschiedlichen Zeitpunkten ihre Projektphase. In diesem Jahr wurden die Zeiträume zusammengelegt.

Die insgesamt acht Klubbetriebe und zwei Einsteigerbetriebe hatten nun in einer Videokonferenz die Möglichkeit, sich kennenzulernen und auszutauschen. In der diesjährigen Runde mit dabei sind: Boehringer Ingelheim, Löwen Entertainment aus Bingen, die Gemeindewerke Budenheim, das Berufsförderungswerk Koblenz, die Kreisverwaltung Mayen-Koblenz, Massivhaus Mittelrhein, Finzelberg aus Andernach, die Meffert AG aus Bad Kreuznach und ThyssenKrupp Rasselstein als Klubbetriebe. Die Stadt Nieder-Olm und die Firma Lüft aus Budenheim nehmen als Einsteiger teil. Nach einer Vorstellrunde brachte Tom Küster von der Energieagentur Nordrhein-Westfalen die „Psychologie und Praxis der Mitarbeitermotivation“ in einem lebendigen und interaktiven Vortrag näher.

Landrätin Dorothea Schäfer freut sich über den gelungenen Auftakt und die Kooperationsmöglichkeiten mit den beiden Landkreisen und der Stadt Koblenz: „Seit 2007 führt der Landkreis erfolgreich das Projekt Ökoprofit durch. Es ist schön zu sehen, dass sich auch in diesem Jahr wieder so viele Unternehmen beteiligen und der Nachhaltigkeit in unserer Region einen hohen Stellenwert zukommen lassen.“

Bei Ökoprofit handelt es sich um ein zertifiziertes Umweltprogramm, mit dem Unternehmen ihre Betriebskosten senken, der Umwelt etwas Gutes tun und gleichzeitig ihre Wettbewerbsfähigkeit steigern können. Innerhalb der Projektlaufzeit werden Aspekte wie Energie- und Wassereinsparung, Vermeidung von Abfällen, gefährliche Arbeitsstoffe, umweltfreundlicher Einkauf sowie rechtliche Aspekte thematisiert. Diese werden in Workshops und Vor-Ort-Beratungen behandelt. Am Ende erhalten die Betriebe eine Zertifizierung als „Ökoprofit-Betrieb“. Ziel ist es, dass die Unternehmen und kommunalen Einrichtungen das eingeführte Umweltmanagement strukturiert weiterführen und in den fortlaufenden, sogenannten „Klubrunden“, weitere Anregungen erhalten.

Interessierte Unternehmen und Kommunen sind herzlich eingeladen sich noch anzumelden.

Der erste Workshop ist für März 2021 geplant. Für weitere Informationen ist Martina Schnitzler vom Umwelt-und Energieberatungszentrum (UEBZ) unter der Rufnummer 06132/787 2170 oder per E-Mail an schnitzler.martina@mainz-bingen.de erreichbar.

Lara Dreesbach