Immer mehr Bauherrn entscheiden sich für den Bau oder Umbau der eigenen Immobilie. Derartige Vorhaben gehen – je nach Art – mit diversen Bestimmungen einher. Zudem sind die meisten Bauprojekte äußerst umfangreich und wer sich genauer damit befasst, steht schnell vor einer größeren Herausforderung. Um diese nicht zu einer unüberwindbaren Hürde werden zu lassen, ist eine gute Planung von oberster Priorität.

Diese schließt verschiedene Faktoren wie etwa die Einbeziehung der eigenen Vorstellungen vom Projektergebnis, aber auch die Vorgehensweise und die notwendigen Genehmigungen mit ein. Abgesehen davon gilt es, sich die richtigen Partner zu suchen. Viele Firmen wie der Maschinenverleih Diepholz haben sich auf Bauprojekte spezialisiert und unterstützen mit dem passenden Werkzeug bzw. sogar mit schwerem Gerät, das einfach geliehen werden kann.

Essenzielle Vorüberlegungen

Vor Beginn des Bauprojekts gilt es einige Vorüberlegungen zu treffen. Inwieweit lässt sich das Projekt ohne Zuhilfenahme von Architekten und Bauingenieuren durchführen? Sollten Fachkräfte einbezogen werden, welche Kenntnisse und Fähigkeiten sollten diese mitbringen?

Darüber hinaus bietet es sich an, innerhalb von Stichpunkten wichtige Bauvorhaben zu konkretisieren und sie dann während des Kontakts zu Ingenieur und Architekt zu kommunizieren. Je detaillierter die Angaben sind, desto größer ist der Bauerfolg. Bei der Vorüberlegung darf eine grobe Struktur der Vorgehensweise nicht fehlen.

Diese schließt auch etwaige Kosten ein. Erst jetzt ist eine umfassendere Recherche sinnvoll. Denn beim Festlegen von Stichpunkten zu notwendigen Vorüberlegungen kommen Fragen auf, die anschließend zu klären sind.

Sind weitere Instanzen wichtig?

Gewisse Bauvorhaben lassen sich nicht ohne die Genehmigung weiterer Instanzen realisieren. Man benötigt diverse Baupläne. Weiterhin kommt es auf die statischen Berechnungen an. Zudem muss innerhalb des Bauplans ein Nachweis der Einhaltung der Energieeinsparungsverordnung enthalten sein.

Aufgepasst: Seit 2020 trägt die Energieeinsparungsverordnung einen neuen Namen. Sie ist übrigens vor allem für den Neubau von Relevanz. Nach dem Zusammentragen der Informationen sollte der Bauplan an das zuständige Bauamt übermittelt werden.

Dieses prüft den Bauplan umfassend und genehmigt ihn, sofern alles seine Richtigkeit hat. Nach Fertigstellung des Bauprojekts ist es auch das Bauamt, das die Abnahme abwickelt. Ob ein Bauprojekt tatsächlich ein Bauamt erfordert, hängt vom Bau selbst ab und ist daher individuell. Das Bauamt gibt gerne Informationen dazu heraus.

Ein Überblick zu den Kosten

Die Kosten spielen gerade bei einem Bauprojekt, wie dem Energie-Hausbau, eine tragende Rolle. Daher entscheiden sich Bauherrn häufig für eine Unterstützung bei der Frage nach dem Aufkommen etwaiger Baukosten. Wer dies selbst in die Hand nehmen möchte, braucht Geduld und Mut zur Recherche. Die Kosten schließen nicht nur das Material ein. Es kommt auch darauf an, ob der Einbau durch Fachfirmen oder durch Bauhelfer bzw. durch den Bauherrn selbst oder ein internationales Unternehmen vorgenommen wird.

Welche Option am besten ist, entscheidet auch hier der Einzelfall. Kommt der Bauherr aus dem Handwerk, kann er auf seine Erfahrungswerte zurückgreifen. Unerfahrene Bauherrn sollten sich lieber auf Fachfirmen konzentrieren. Doch diese sind recht kostspielig. Vergleiche machen den Unterschied.

Der Kauf der für das Projekt notwendigen Maschinen geht ebenso schnell ins Geld. Außerdem benötigen die Bauherrn diese Maschinen lediglich für einen kurzen Zeitraum. Effektiver ist es sich Baumaschinen wie Bagger oder auch kleinere Geräte wie Sägen zu leihen. Außerdem fallen möglicherweise weitere Kosten an.

Diese betreffen beispielsweise die Gebühren für die Anlieferung oder die Kosten für den Abtransport alter Materialien. Umso genauer die Kostenaufstellung ist, desto exakter ist die Finanzierungsplanung möglich. Dann kommt es nicht zu unangenehmen Überraschungen und der Kreditrahmen oder das vorhandene Budget wird nicht gesprengt. Viele vergessen beispielsweise Kosten wie die Grunderwerbssteuer. Auch Vermittlungsgebühren geraten häufig in Vergessenheit, weil sie nicht mit einer direkten Ware in Verbindung stehen.

Vergleich verschiedener Anbieter

Wer mit Firmen kooperieren möchte, braucht vorab unbedingt einige Details zu den Angeboten. Steht das Bauprojekt fest und die Grundlagen sind ebenso bekannt, können diese den Handwerksfirmen mitgeteilt werden. Im Rahmen eines Kostenvoranschlags erhalten Bauherrn die Information darüber, welche Kosten bei Beauftragung des jeweiligen Unternehmens auf den Bauherrn zukommen. Jetzt gilt es nicht nur die Kosten sondern auch die Leistung miteinander zu vergleichen. Diese schließt neben den fachlichen Fähigkeiten auch die Anzahl veranschlagter Arbeitskräfte mit ein.

Aufgepasst: Nicht jede Firma ist seriös. Vor der Beauftragung ist es wichtig das Unternehmen umfassend zu prüfen. Mittlerweile stehen dafür unterschiedliche Bewertungsportale bereit. Sie geben Aufschluss über die Zufriedenheit bisheriger Kunden. Viele Bewertungen sind natürlich aussagekräftiger als eine sehr gute.

Daher ist von Firmen abzusehen, die keine, wenige oder lediglich durchwachsene Bewertungen haben. Wie steht es um die Pünktlichkeit der Firma und wie genau hält sie Termine ein? Gibt es beim Anblick des Kostenvoranschlags Unklarheiten? In diesem Fall ist das Gespräch mit dem Unternehmen zu suchen.

Häufig lassen sich Unklarheiten schnell aus der Welt schaffen. Das ist vor der Zusammenarbeit wichtig. Wer bereits einen Vertrag geschlossen hat, kann anschließend nicht mit einer erfolgreichen Übereinkunft rechnen. Deshalb: Alles konkret ansprechen und unbedingt schriftlich festhalten. Erst im Anschluss macht eine Zusammenarbeit Sinn und wird dann auch wirklich die gewünschten Früchte tragen.