RHEINHESSEN – Mit Änderung der SARS-CoV-2 Arbeitsschutzverordnung sind Arbeitgeber zu Testangeboten für ihre Beschäftigten verpflichtet, was als Belastung empfunden wird. Ist dies wirklich nur eine Pflicht? Immerhin bieten Schnelltests ein weiteres Element zur Pandemiebekämpfung, steigern den Gesundheitsschutz, beugen Arbeitsausfällen aufgrund von Infektionen vor und stärken die Mitarbeiterbindung. Viele Unternehmen führten längst freiwillig Teststrategien ein. Doch, wie testen kleinere Unternehmen sinnvoll? Was sind Unterschiede zwischen Selbsttests und beaufsichtigten Tests? Was muss man beachten um Fehler zu vermeiden? Wie ist die Beschaffungssituation?

Die Bereithaltung kostenfreier Selbsttests erscheint pragmatischer und günstiger. Auf die kostenfreien Testcenter kann diese Pflicht nicht mehr übertragen werden. Steigern jedoch beaufsichtigte Tests die Sicherheit im Betrieb? Bieten Tests unter Aufsicht mit Zertifikaten zusätzliche Anreize und Chancen? Immerhin entsteht so die Chance auf Wiedereröffnung von Einzelhandel und Außengastronomie und könnte hart betroffene Branchen unserer Region stärken. Hierzu können sich Kooperationen für lokale Teststrategien zum Übergang anbieten.

Diese Themen erörtert das Fachkräfteforum Rheinhessen auf der zweistündigen Online-Veranstaltung am 29.April ab 17 Uhr auf „Zoom“ mit Detlef Placzeck, Präsident des LSJV RLP und Koordinator von „Testen für alle“, Nils C. Mayer von der Adler-Apotheke in Mainz, Daniela Gönner und Monika Schmitz von Mombach hilft e.V. , Sozialdezernent Dr. Eckart Lensch sowie vielen mittelständischen Unternehmen, Wirtschaftsverbänden und Experten.

Die Veranstaltung ist interaktiv; Fragen und Erfahrungsberichte der teilnehmenden Selbständigen, Freiberufler und mittelständischen Unternehmen sind erwünscht. Interessierte können sich kostenfrei bis zum 29.04. per E-Mail an fachkraefteforum@mki-ev.de oder https://mki-ev.de/testen-chance-fuer-den-mittelstand/ anmelden.

Das Fachkräfteforum Rheinhessen ist ein Projekt der mki e.V., das aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds, dem MSAGD RLP sowie der Landeshauptstadt Mainz finanziert wird.

Fachkräfteforum Rheinhessen