txn. Der Trend zum E-Bike ist ungebrochen. Wer über den Kauf eines solchen Fahrrads mit Motorunterstützung nachdenkt, sollte jedoch einige Dinge beachten:

  • Es gibt einen Unterschied zwischen E-Bike und dem weniger geläufigen Begriff Pedelec: Dieser steht für Pedal Electric Cycle und unterstützt den Fahrer per Elektromotor beim Treten. E-Bikes hingegen fahren auch ohne dass der Fahrer in die Pedale tritt.
  • Speed-Pedelecs (auch S-Pedelecs genannt) sind auf Geschwindigkeiten bis zu 45 km/h ausgelegt.
  • Sowohl für E-Bikes, die auf über 25 km/h beschleunigen können, als auch für S-Pedelecs besteht eine Helm- und Versicherungspflicht. „Die schnellen Elektrofahrräder sind bis zu 500 Watt stark und gelten als Mofa – daher benötigen sie eine extra Haftpflichtversicherung“, weiß Thiess Johannssen von den Itzehoer Versicherungen.
  • Ebenfalls wichtig: E-Bikes und S-Pedelecs dürfen nicht auf dem normalen Radweg fahren, es sei denn, dieser ist auch für Mofas freigegeben. Seit Ende 2016 haben Städte allerdings die Möglichkeit, geeignete Radwege explizit für E-Bikes freizugeben.
  • Das nötige Kennzeichen für das hintere Schutzblech erhalten E-Bike- und S-Pedelec-Fahrer direkt beim Versicherer. Voraussetzung ist, dass der Fahrer mindestens 15 Jahre alt ist und eine Mofa-Prüfbescheinigung besitzt.
  • Anfänger sollten sich langsam mit dem Fahrgefühl vertraut machen, denn Schubkraft und Kurvenverhalten sind ungewohnt. Sie sollten sich zudem darüber im Klaren sein, dass andere Verkehrsteilnehmer die Geschwindigkeit von E-Bikes häufig unterschätzen. Daher ist umsichtiges Fahren besonders wichtig, um kritische Situationen zu vermeiden.