txn. Die Königin der Blumen kann bis in den späten Herbst immer wieder blühen – wenn sie richtig gepflegt wird. Schon beim Einpflanzen werden die Grundlagen für die Gesundheit der Rose gelegt. Die wichtigsten Tipps kennt Sabine Klingelhöfer vom Gartenexperten Neudorff: „Rosen werden vor dem Pflanzen in Wasser gestellt, damit sie sich kräftig vollsaugen. Währenddessen an der Pflanzstelle ein Loch ausheben, das deutlich größer ist als die Wurzeln oder der Topfballen. Der Grund sollte gut gelockert werden, denn Rosen sind Tiefwurzler. Bei ballenlosen Pflanzen empfiehlt es sich, die Triebe und Wurzeln der Pflanzen auf etwa 20 cm Länge zurückschneiden. Die Rose dann so einsetzen, dass die verdickte Veredelungsstelle 5 cm unter der Erde sitzt. Den Aushub 1:1 mit torffreier NeudoHum RosenErde mischen, einfüllen, leicht antreten und kräftig angießen.“ Danach werden Rosen zweimal jährlich gedüngt: Im Frühjahr und nach der Hauptblüte im Sommer. Empfehlenswert ist der organische Azet RosenDünger mit Langzeitwirkung. Er liefert wichtige Spurenelemente und Mikroorganismen, die Blütenbildung und Wachstum fördern. Während die erste Düngung wichtig ist, um möglichst viele und schöne Blüten zu erhalten, steigert das Düngen nach der Hauptblüte die Widerstandskraft gegen Pilz­erkrankungen und Frost. Auch eine Vitalkur aus dem Fachhandel verbessert die Abwehrkräfte, denn die pflanzlichen Inhaltsstoffe kräftigen die Blattoberfläche und machen sie widerstandsfähiger. Und noch ein Tipp: Verblühte Blüten immer gleich abschneiden, am besten zusammen mit dem darunter liegenden  Laubblatt. Dadurch spart die Rose viel Kraft, die sie sonst für das Abstoßen der alten Blüten aufwenden müsste. Weitere Infos zur Rosenpflege gibt es online unter www.neudorff.de.