txn. In den Herbst- und Wintermonaten gehören nasse, rutschige Straßen, schlechte Sicht und niedrige Außentemperaturen zum Autofahren dazu – und erhöhen das Unfallrisiko deutlich. Deshalb ist es besonders wichtig, den Pkw zu Beginn der kalten Jahreszeit einem gründlichen Check zu unterziehen.

 

Die Reifen sind ein wichtiges Sicherheitselement und sollten den veränderten Bedingungen angepasst werden. Laut ADAC verdoppelt sich der Bremsweg mit Sommerreifen auf Schnee, weshalb die situative Winterreifenpflicht bei Matsch, Eis und Schnee vom Gesetzgeber vorgeschrieben ist. Neue Reifen müssen das sogenannte Alpine-Symbol tragen; für Pneus, die vor 2018 gefertigt wurden, reicht auch die alte M+S-Kennzeichnung aus. Die von Experten empfohlene Profiltiefe von 4 mm (vorgeschrieben sind 1,6 mm) bei beiden Reifenarten sollte eingehalten werden. „Es empfiehlt sich, die Reifen nicht bis auf den letzten Millimeter abzufahren. Denn zu wenig Profil gefährdet nicht nur die persönliche Sicherheit, sondern auch die der anderen Verkehrsteilnehmer – und den Versicherungsschutz“, weiß Martina Mustermann, Verkehrsexpertin von den Barmenia Versicherungen.

 

Neben dem Reifenwechsel ist auch ein Beleuchtungs-Check ratsam. Viele Autofahrer sind mit schlecht eingestellten oder sogar blendenden Scheinwerfern unterwegs. Deshalb bieten viele Werkstätten einen kostenlosen Lichttest an. Vor Ort kann dann auch gleich die Autobatterie auf ihre Tauglichkeit geprüft werden, denn die sorgt in jedem Winter für die meisten Pannen. Doch es kommt auch auf scheinbare Kleinigkeiten an. „Für gute Sicht sind saubere Autoscheiben und neue Wischerblätter unverzichtbar“, so Mustermann. „Wer viel unterwegs ist, sollte nicht vergessen, regelmäßig das Scheibenwischwasser und auch den Frostschutz nachzufüllen.“

Mehr Informationen gibt es unter www.barmenia.de.