Start Vereine Aufstieg in die Bezirksliga angestrebt

Aufstieg in die Bezirksliga angestrebt

NIERSTEIN – 1911 wurde der VfR Nierstein, der auf eine bewegte Vergangenheit zurückblickt. In der Gegenwart präsentiert sich der VfR als moderner Verein, in dem der Fußball im Mittelpunkt steht.

„Jedes Mitglied in jeder Abteilung muss das Gefühl haben, sich beim VfR wohl zu fühlen und  eingebunden zu sein. Wir haben mit Karate, Gymnastik und Fußball nicht die Breite wie andere Vereine in dieser Größenordnung. Aber es ist auch schwierig, andere Sportarten anzubieten. Die Hallenkapazitäten sind beschränkt und gute Trainer sind Mangelware. Auch bei den vielen Ehrenamtlichen im Vorstand und den verschiedenen Ausschüssen muss man hinterfragen, wie lange sie noch ihr Amt ausfüllen“, erläutert Vorsitzender Fritz Schmitt.

Um den Verein auch künftig erfolgreich in die Zukunft zu führen, kann man auf Sponsoren heute nicht verzichten. Ohne Banden-, Trikot- und Plakatwerbung wären große Einschnitte im Aktiven und Jugendbereich unvermeidbar. „Von einem Hauptsponsor machen wir uns aber nicht abhängig. Bei einem Ausstieg hätte dies fatale Folgen“, so der Vorsitzende weiter.

Große Bedeutung hat daher der Förderverein, um Ausgaben im Aktivenbereich zu kompensieren. Dazu zählen beispielsweise Kammeratschaftsabende, Trainingslager und andere Aktivitäten. „Die Jugendarbeit beim VfR ist im Juli 2017 in einen Jugendförderverein, also eigenen selbständigen Verein, umgewandelt worden. Die Stammvereine sind der VfR Nierstein und der 1. FC Schwabsburg“, erläutert Vorsitzender Schmitt. Mit jfv-rhein-selz.de gibt es sogar eine eigene Homepage.

„Wir sind auf einem guten Weg, durch den JFverein wieder selbständig alle Jugendklassen in der nächsten Saison zu besetzen. Wir bauen auf gut ausgebildete Trainer. Die Jugendlichen sollen Spaß im sportlichen und kulturellen Bereich haben“, so der Vorsitzende weiter.

Ziel der 1. Mannschaft ist der Aufstieg in die Bezirksliga. „Es war schon immer unser Bestreben, in dieser Klasse zu spielen. Eine noch höhere Klasse wäre mit unserem finanziellen Rahmen nicht machbar.“

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Seit ihrer ersten Ausgabe bin ich in verschiedenen Bereichen engagiert bei Journal LOKAL - die lokale Zeitung. Heute verantworte ich die Ausgaben "Mainz", „Mainz-Mitte“ und „Mainz-Mombach“. „Die lokale Berichterstattung ist für mich immer wieder etwas Besonderes, da man hier ganz nah an den Menschen ist“, möchte ich, Jahrgang 1964, meine Arbeit beschreiben. „Außerdem ist Mainz eine tolle Stadt mit einem tollen Umfeld.“