Brandneuer Seniorenwegweiser in Bretzenheim vorgestellt

Bretzenheim – Möglichst lange im eigenen Heim und selbstbestimmt, wenigstens aber in gewohnter Umgebung, möchten Senioren heute leben. Um dieses Leben zu füllen oder zu unterstützen, bedarf es der Angebote der Vereine, der Kirche und der Kommune. Und die gibt es in Bretzenheim reichlich. Ortsvorsteherin Claudia Siebner, sagte bei der Vorstellung des brandneuen Seniorenwegweisers im Gemeindezentrum St. Bernhard: „Wir haben viel in Bretzenheim, aber viele wissen es nicht.“ Das soll jetzt anders werden.

Elisabeth Schwarz, ehrenamtliche Koordinatorin im Netzwerk Seniorenwegweiser, strahlte, als sie den am Angebot beteiligten Gästen verkündete: „Es gibt einen besonderem Grund, warum wir uns heute treffen“ und sie hielt den neuen Plan in die Höhe, der nun den älteren Menschen im Stadtteil den Weg weisen soll. Viele waren beteiligt, 25 Netzwerkpartner, diese Informationen zusammenzutragen und die Anbieter miteinander zu vernetzen, so dass auch der Nutzer des Angebots mit dem neuen Seniorenwegweiser gut vernetzt ist.

In Kategorien aufgeteilt wie „Sport und Bewegung“ oder „Kultur und Bildung“ kann man erfahren, wer in welchem Bereich was anbietet. Kirchen sind ein Stichwort und ganz große Themen im Plan sind Beratung, Wohnen und der Bereich der Pflege. In einem Ortsplan von Bretzenheim sind die Stätten gekennzeichnet und in der Legende ausführlich erläutert mit Adressen und weiteren Kontaktdaten. Elisabeth Schwarz sagte: „Wir wollen Netzwerke aufbauen, Bretzenheimer Senioren sowie ihre Angehörigen mit den Angebot für Senioren vertraut zu machen, damit sie erfahren, wo es Unterstützung gibt – von der Beratung bis zur Pflege.“ Weitere Ziele seien, ältere Menschen zu unterstützen, wieder neue Kontakte zu knüpfen, zu erleben, dass sie nicht allein sind, und sie zu animieren, Neues auszuprobieren im gemeinsamen Erleben.

Vor drei Jahren wurde Bretzenheim auf Initiative von Ortsvorsteherin Claudia Siebner als Modellstadtteil für die Offene Seniorenarbeit ausgewählt. Nach einer gründlichen Analyse mit der Unterstützung der Stadt Mainz und des Instituts ism wurden in der Folgezeit weitere Ideen entwickelt wie Angebote für Senioren entweder neu geschaffen, ausgebaut oder attraktiver gemacht. Siebner sagte: „Ein Baustein ist nun fertig gestellt. Ich freue mich wirklich sehr, dass das gelungen ist und danke Frau Schwarz für Koordination und allen Helfern, die mitgemacht haben.“ Siebner ist ebenfalls mit in der Arbeitsgruppe und unterstützte diese. Angedacht ist weiter eine Seniorensprechstunde.