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Bürgermeister Beck überreichte symbolischen Rettungsring

MAINZ – Die Stadtwerke haben das Taubertsbergbad übernommen. Sport- und Beteiligungsdezernent Günter Beck überreichte den Stadtwerke-Vorständen Daniel Gahr und Dr. Tobias Brosze symbolisch einen Rettungsring.
Nachdem die Taubertsbergbad-Betriebsgesellschaft Ende 2016 Insolvenz beantragt hatte, hatte der Mainzer Oberbürgermeister Michael Ebling den Vorstand der Mainzer Stadtwerke gebeten, eine Übernahme der Betreiberfunktion für das Taubertsbergbad wirtschaftlich, technisch und personell zu prüfen. Jetzt kümmert sich ab sofort die 100-prozentige Stadtwerke-Tochter Mainzer Stadtbad GmbH um das Taubertsbergbad.

Der Stadtwerke-Vorstand weist ausdrücklich darauf hin, dass die marode Bausubstanz des Taubertsbergbades in den kommenden Jahren enorme Anstrengungen aller Beteiligten und auch eine gewisse Geduld der Bevölkerung und der Nutzer erfordern wird.
In den vergangenen Monaten wurden zunächst im Saunabereich von der stadteigenen Gebäudewirtschaft die gröbsten Probleme und Schäden an der Bausubstanz angegangen oder bereits teilweise beseitigt. Bis der Saunabereich wiedereröffnet werden kann, wird jedoch noch einige Zeit vergehen. Ein genauer Termin kann hierfür noch nicht benannt werden.

Eine große Baustelle wartet noch im Erlebnisbadbereich: Hier sind zwar erste vorbereitende Maßnahmen im Zusammenhang mit der Saunasanierung angelaufen, allerdings ist hier zunächst eine grundsätzliche Überplanung erforderlich, bevor man mit der eigentlichen Sanierung beginnen kann. 2018 wird hier zunächst die Planung erfolgen, danach beginnt das Ausschreibungsverfahren für die Sanierung. Geplant ist aber, dass das Sport- und das Freibad in dieser Zeit möglichst wenig von Schließungszeiten betroffen sein wird. Das Sportbad ist seit dem 2. Januar wieder offen.

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