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Der gestiefelte Kater rettet die Theateraufführungen der Eltern der katholischen Kita in Zornheim

Zornheim – Eine phantasievolle, ein wenig satirische Reise um die Welt und durch die Märchen war der Inhalt des diesjährigen Theaterstücks, das die Eltern-Theatergruppe von der Kita „Haus der Großen-Kleinen-Leute“ mit Unterstützung einiger Kinder zur Aufführung brachte. Ein Jubiläum feierte dieses Elterntheater, denn zum 30. Mal öffnete sich der Vorhang in der Turnhalle der Grundschule.

Und beinahe wäre es auch das letzte Mal gewesen, denn in dem Stück „Der Märchenschlüssel oder Warum die Hexe einen Kater hat“, hat die Hexe Goldzahn den Schlüssel zum Märchenbuch mitgenommen, so dass Frau Holle, die die Geschichten aussucht, schon fast die Zuschauer wieder heimschicken wollte. Aber zum Glück gab es den gestiefelten Kater, der der Hexe, die weltweit ein Versteck für den Schlüssel suchte, nachjagte. Doch der arme Kater verfehlte sie in Paris beim Froschkönig, in Amerika bei den Indianern, in Mexiko, wo die sieben Zwerge gerade Urlaub machten und auch in Afrika, wo das Rumpelstilzchen rumhüpfte. Auch in Arabien bei Ali Babas Räubern, in der Mongolei beim Tapferen Schneiderlein und in Russland beim Rotkäppchen – immer kam der Kater zu spät. Aber im klirrend kalten Finnland verzauberte Eiskönigin Elsa die Hexe, so dass sie mit ihrer Zunge am Eis kleben blieb und der Kater den Schlüssel an sich nehmen konnte.

Hexe Goldzahn bei den sieben Zwergen in Mexiko Foto: Margit Doerr

Damit ist sichergestellt, dass das Märchenbuch wieder geöffnet und im nächsten Jahr wieder Theater gespielt werden kann.
Die wunderbaren Kostüme und Masken der Schauspielerinnen und Schauspieler, die bunten kreativen Kulissen – das begehbare Märchenbuch, der riesige Eiffelturm oder die goldenen Türme in Arabien und vieles mehr – alles war liebevoll durchdacht und gebastelt. Auch die Ideen, mit denen die Umbaupausen überbrückt wurden, die umgedichteten Lieder und Choreografien und die Begleitung durch eine Musikgruppe, alles passte und die großen und kleinen Zuschauer hatten einen Riesenspaß.

Schon im Februar beginnt die Suche nach einem Stück, es wird geschaut, wie viele Mitspieler gebraucht werden, der Text wird angepasst. Die richtigen Proben beginnen dann im September. Die Liedtexte schreibt Christina Maus, die in diesem Jahr auch die gruselige Hexe spielte. Die Regie wird von allen Schauspielerinnen und Schauspielern übernommen, und es gibt noch eine fleißige Gruppe, die für die Dinge hinter der Bühne zuständig sind. Unterstützung gibt es vom Kita-Team, allen voran Renate Laubach.

Der Erlös aus den fünf Aufführungen und dem Theatercafé kommt wie immer der Kita zu Gute.