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Die passende Briefmarke für die besinnliche Zeit

MAINZ – Die Advents- und Weihnachtszeit ist auch immer bestens dazu geeignet, den Lieben aus dem Kreis der Verwandten und Freunde wieder einmal einen Brief zu schreiben – gerade in Zeiten von SMS und anderen Methoden der nicht selten oberflächlichen Kommunikation. Wer tatsächlich zu Briefpapier und Füller greift, der braucht allerdings auch eines: eine Briefmarke.

Dazu bietet sich jetzt das sogenannte Sonderpostwertzeichen „Weihnachten 2018“ an, das in der Pfarrkirche St. Stephan in der Mainzer Altstadt jetzt offiziell vorgestellt wurde. Die Marke zeigt das aus den Mainzer Chagall-Fenstern entnommene bekannte Motiv „Mutter mit Kind“. Daher ist die Briefmarke im Wert von 70 + 30 Cent im für die Chagall-Fenster typischen Blau gehalten.

Bischof Peter Kohlgraf, Oberbürgermeister Michael Ebling und die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesfinanzministerium Bettina Hagedorn stellten die Briefmarke vor zahlreichen Gästen vor. Staatssekretärin Hagedorn vertrat den für diesen Termin angekündigten Bundesfinanzminister Olaf Scholz, der sich wegen politischer Gespräche in Italien hatte entschuldigen lassen müssen.

Denn es ist schon lange Tradition, dass das Bundesfinanzministerium zu Weihnachten seine Sonderbriefmarke herausbringt, neben zahlreichen weiteren Sondermarken zu Jahrestagen und zum Teil außergewöhnlichen Themen. Der im Jahr 2008 eingeführte zusätzliche Erlös kommt der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege zugute. In den vergangenen Jahren kamen so durchschnittlich zehn Millionen Euro zusammen.

Kreiert hat das Motiv von Detlef Behr aus Köln. Das Motiv der Mutter Maria mit dem Jesuskind ist im rechten, südöstlichen Chagall-Fenster in der Kirche von St. Stephan zu finden. Die Briefmarke „Weihnachten 2018“ reiht sich in zahlreiche Sondereditionen ein, die das Bundesfinanzministerium in diesem Jahr bereits herausgebracht hat. Dazu zählen unter anderem „25 Jahre Tafel in Deutschland“, der 200. Geburtstag von Karl Marx, der 1000. Jahrestag der Weihe des Wormser Doms, aber auch „Die Peanuts-Rasselbande“ und „Sportlegenden – Legendäre Fußballspiele“.

Musikalisch umrahmt wurde die Präsentation in der Stephanskirche von Johann Sebastian Bachs „Nun komm, der Heiden Heiland“, dem Vokalensemble Enona und dem gemeinsam gesungenen „Maria durch ein Dornwald ging“.

Die Sonderbriefmarke „Weihnachten 2018“ ist bereits überall erhältlich.

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Seit ihrer ersten Ausgabe bin ich in verschiedenen Bereichen engagiert bei Journal LOKAL - die lokale Zeitung. Heute verantworte ich die Ausgaben "Mainz", „Mainz-Mitte“ und „Mainz-Mombach“. „Die lokale Berichterstattung ist für mich immer wieder etwas Besonderes, da man hier ganz nah an den Menschen ist“, möchte ich, Jahrgang 1964, meine Arbeit beschreiben. „Außerdem ist Mainz eine tolle Stadt mit einem tollen Umfeld.“