Start Mainz-Ebersheim Ebersheim hofft wieder auf ausreichende ärztliche Versorgung

Ebersheim hofft wieder auf ausreichende ärztliche Versorgung

Ebersheim – Ortsvorsteher vom Mainzer Stadtteil Ebersheim, Matthias Gill von den Grünen, lauschte der Berichterstattung von Patrick Esch vom Stadtplanungsamt Mainz. Dieser stellte den Entscheidern anhand von Plänen drei Maßnahmen vor, die der Schulwegsicherheit dienen sollen, darunter ein beidseitig beleuchteter und einsehbarer Zebrastreifen, Hochborde und zugleich geplante fünf Poller machen die Befahrbarkeit des Gehweges unmöglich. Gewünscht und umgesetzt wird auch die Gehwegverbreiterung auf 2,50 Meter im Bereich Konrad-Adenauer-Straße 6 / Einmündung Schulrat-Spang-Straße.
Die derzeitige ärztliche Versorgung in Mainz-Ebersheim ist der FDP ein Dorn im Auge. Die Verwaltung wurde einstimmig damit beauftragt, alle Aktivitäten zur zusätzlichen Versorgung in Ebersheim mit Nachdruck zu unterstützen, da in der Vergangenheit die Bürger des Ortes von drei Hausärzten versorgt wurden. Durch eine altersbedingte Schließung einer Praxis war eine Unterversorgung eingetreten. Durch Kapazitätsgrenzen ist es den zwei verbleibenden Praxen nicht möglich den Patientenstamm des Kollegen zu übernehmen. Besonders für die älteren Patienten ist es beschwerlich, die lange Reise in die Mainzer Innenstadt auf sich zu nehmen. Ortsvorsteher Gill setzte sich bei Praxisbesichtigungen mit Interessenten aktiv ein und hofft auf eine Gesetzesänderung bei der Stadt diesbezüglich, die ab Juni gültig sein soll.

Der Ortsmittelpunkt war mal wieder Thema von SPD, CDU, der Einmündungsbereich von Weedengasse in die Neugasse soll an Attraktivität gewinnen. Eine Bürgerinitiative hätte hierzu verschiedene Vorschläge unterbreitet, eine Finanzierungslösung muss noch gefunden werden. Dies sei wohl ein Projekt für die nächsten Jahrzehnte, merkte Ortsvorsteher Gill an. Es ging dann weiter mit den Anfragen aus den aktuellen und vorhergehenden Sitzungen. Beim Sachstandsbericht von CDU, SPD drehte es sich um die Begrenzung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit auf 30 km/h in der Töngesstraße zwischen Einmündung Senefelder Straße und Kreisel. Inzwischen wurde der Sachverhalt von der Straßenverkehrsbehörde geprüft und abgelehnt, da man nicht von Schadensfällen ausgeht und diese dafür Voraussetzung wären. Die Antwort zur Anfrage von den Grünen zu Abfalleimer / Hundekotbehälter gab Beigeordnete Katrin Eder, diese verwies schriftlich auf das kostenlose Angebot der Entsorgungsbetriebe von Kotbeutelspender für Hundeleinen, in der Ortsverwaltung für jeden erhältlich. Der Ortsvorsteher hofft nun auf einen regen Gebrauch. Gill ließ bei Mitteilungen und Verschiedenes wissen, dass der einzige Ebersheimer Ehrenbürger Hermann Reifenberg, katholischer Pfarrer, 90 Jahre alt geworden ist. Zudem gebe es seit Neustem an den Fenstern der Ortsverwaltung Einbruchspuren.

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Seit Februar 2015 bin ich als freie Journalistin bei Journal LOKAL - die lokale Zeitung tätig. Zuvor arbeitete ich nach meinem Informatikstudium viele Jahre als IT-Koordinatorin. Seit zwei Jahren bin ich als freie Journalistin im Deutschen Fachjournalistenverband (DFJV) akkreditiert. Die in vielerlei Hinsicht anspruchsvollen oder originellen lokalen Veranstaltungen motivieren mich bei Recherche und Verfassen meiner Artikel.