Start Fastnacht Ein Flughafen für Finthen

Ein Flughafen für Finthen

FINTHEN – Eine tolles Programm mit Höhepunkten gespickt, Stimmung, gute Unterhaltung, Frohsinn, aber auch Passagen zum Nachdenken – das konnte man bei der Sitzung der Freiherrn und Freifrauen erleben.
Was so ein Ortsbeirat alles beraten muss, das erfuhr man im Eröffnungsspiel. Finthen soll einen großen Flughafen erhalten, ein Herzenswunsch von Bundeskanzlerin Angela Merkel und diesen zu verwirklichen, hierüber sollte der Finther Ortsbeirat entscheiden.
Was Bundeskanzlerin Angela Merkel sonst noch so alles bewegte, dass sagte sie dem Publikum höchst persönlich. Florian Sitte war in diese Rolle im wahrsten Sinne des Wortes hineingeschlüpft, mit Perücke und passender Kleidung.
Bernhard Knab in seiner Paraderolle als Deutscher Michel zeigte wieder einmal alle Facetten des politischen Vortrags. Ebenfalls ein Meister seines Fachs: Peter Krawietz. Er schaffte es immer wieder, mit Witz und Humor auch schwierige Themen dem Publikum nahe zu bringen. So auch Thorsten Schweinhardt, der blinde Protokoller, welcher die derzeitige Bundesregierung als Griff ins Klo bezeichnete. Horst Randelli als Willi Windhund rundete den Bogen der großartigen Redner ab.

Harry Borgner begann vor 25 Jahren als Sänger in der Fastnacht. „Sag mir, wo die Blumen sind“, ein Lied, das stets begleitete, trug er mit den Stimmen bekannter Künstler.
Großartiges Outfit, tänzerisch perfekt mit akrobatischen Einlagen, so präsentierten sich der beiden Ballettformationen der Freiherrn und Freifrauen, das Gardeballett unter der Leitung von Caroline Paul und Laura Popp sowie die Ballettformation Funtastic.
Für die musikalische Begleitung sorgte die St. Johns Band und die Gruppe „Meenzer Zippel Kappe“. Einen großen Beifall erntete auch Sängerin Reni Beck mit ihrem witzigen, humorvollen Vortrag und gesungenen Passagen. Für den Nachwuchs war ebenfalls gesorgt, Johannes Rieth und Annalena Boller berichteten professionell, wie die Rednerprofis aus ihrem Leben.
Straßenmusikant Pit Rösch eroberte wie schon so oft das Publikum im Sturm und die Gesangsgruppe „Sirona Boys“ brachte zum Schluss die Stimmung noch einmal zum Kochen.
Gekonnt und souverän führte Maria Zimmermann durch das Programm, welches hervorragend von Elmar Frey gestaltet wurde.