Start Gesellschaft Ein Schandfleck soll verschwinden

Ein Schandfleck soll verschwinden

GONSENHEIM – Das Bild, das sich in unmittelbarer Nähe zur Zulassungsstelle bietet, ist wahrlich nicht schön: Bereits vor vielen Jahren wurde das hier einmal ansässige Autohaus aufgegeben. Doch getan hat sich seitdem nichts. Vielmehr ist das Areal zu einem Schandfleck für diesen Teil von Gonsenheim verkommen. Doch damit soll bald Schluss sein. Denn geplant ist, hier im Bereich An der Krimm ein Ärztehaus zu errichten. Außerdem geplant ist eine Wohnbebauung mit mehr als 70 Einheiten. Die entsprechenden Baugenehmigungen liegen bereits vor. Darüber informierte Ortsvorsteherin Sabine Flegel bei einem Termin vor Ort. „Wir haben zwar eine gute ärztliche Versorgung im Stadtteil, es fehlen aber Fachärzte. Von daher ist ein Ärztehaus genau richtig für diesen Teil von Gonsenheim“, zeigte sich die Ortsvorsteherin zufrieden mit den Zukunftsaussichten des Areals. Besonders Fachärzte könne der Stadtteil gut gebrauchen.

Ortsvorsteherin Flegel ist daher froh, dass hier bald ein Ärztehaus sowie Wohnungen enstehen
sollen. Fotos: Ralph Keim

 

Sabine Flegel verwies unter anderem auf die inzwischen rund 15000 Menschen, diehier in einem Radius von rund einem halben Kilometer leben. Und auch für den angrenzenden Bereich von Mombach sei das Ärztehaus nur von Vorteil. Daher sei eine solche Einrichtung keine Konkurrenz zu dem bestehenden Ärztehaus in der Nähe des Juxplatzes. Interessenten hätten sich bereits gemeldet. Als Ergänzung des Angebots soll sich in dem Ärztehaus eine Apotheke ansiedeln. Doch in dieser Frage greift das Zentrenkonzept der Stadt Mainz, das die Ansiedlung einer Apotheke nicht zulässt. „Daher muss am Zentrenkonzept nachjustiert werden“, fordert die Ortsvorsteherin, die sich zudem vorstellen kann, dass sich ein Pflegedienst ebenfalls ansiedelt.

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Seit ihrer ersten Ausgabe bin ich in verschiedenen Bereichen engagiert bei Journal LOKAL - die lokale Zeitung. Heute verantworte ich die Ausgaben "Mainz", „Mainz-Mitte“ und „Mainz-Mombach“. „Die lokale Berichterstattung ist für mich immer wieder etwas Besonderes, da man hier ganz nah an den Menschen ist“, möchte ich, Jahrgang 1964, meine Arbeit beschreiben. „Außerdem ist Mainz eine tolle Stadt mit einem tollen Umfeld.“