Elena Fogolin ist erste Erasmus-Stipendiatin am Gutenberg-Museum

MAINZ – „Ich habe eine Leidenschaft für alte Bücher wie Inkunabeln, Bibeln und Bücher aus dem 16. Jahrhundert“, erzählt Elena Fogolin, wenn man sie nach dem Grund für ihr Praktikum im Gutenberg-Museum fragt. Während ihres Philologie-Studiums an der Universität Udine in Italien hat sie sich auf dem Gebiet der Handschriften und frühen Druckwerke spezialisiert.

Die junge Italienerin ist bereits zum zweiten Mal über das Erasmus-Programm in Deutschland. Vergangenes Jahr war sie zum ersten Mal in Mainz, um ein Semester an der Johannes Gutenberg-Universität zu studieren. Bei ihrem Studienschwerpunkt liegt Mainz als Stadt und das Gutenberg-Museum mit seiner welthistorischen Bedeutung nahe.

Während ihres vier Monate langen Praktikums im Gutenberg-Museum hilft sie, eine Ausstellung für das nächste Jahr vorzubereiten, die anlässlich des 550. Todesjahres von Johannes Gutenberg geplant ist:„Ich habe hier die Möglichkeit viel zu lernen. Dazu recherchiere ich auf Deutsch, was eine Herausforderung ist und trage dann die wichtigsten Informationen zusammen.“

Betreut und begleitet wird Elena von zwei Kuratoren des Gutenberg-Museums, Dr. Cornelia Schneider und Dr. Claus Maywald: „Elena hat sich schnell eingearbeitet und ist sehr zuverlässig, sodass sie durch ihre fundierte Recherche- und Zuarbeit eine Bereicherung für das Gutenberg-Museum ist.“

Mit dem Praktikum hat die 23-Jährige die Chance, ihre praktischen Kenntnisse auf dem Gebiet der alten Bücher, Handschrift und verwandten Materialien zu verbessern sowie ihre Sprachkenntnisse weiter zu vertiefen. Auch die Berufserfahrungen, die sie bei der Arbeit im Gutenberg-Museum sammelt, sieht sie als hilfreich im Hinblick auf ihren zukünftigen Arbeitsplatz. Elena Fogolin ist die erste Erasmus-Stipendiatin am Gutenberg-Museum.

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