Finthen – Geschichte und Geschichten

Finthen – Jahrelang hatte er recherchiert, geforscht und dokumentiert, der bekannte Finther Mediziner und. Es ist das erste umfassende Werk seiner Art, welches von den ersten Ansiedlungen in der Jungsteinzeit bis zur Zwangseingemeindung im Jahr 1969 berichtet. Kelten und Römer sind ein interessantes Thema. Hoch- und Spätmittelalter sowie die Neuzeit werden präzise und detailliert behandelt.

Er bespricht wichtige Gebäude, Ereignisse und persönlich Erlebtes, so auch über den grausamen Mord an der jungen Agnes Pfeifer. Er geht in seiner Ausführung gezielt auf Kriegsereignisse ein. Eine Flurkarte im Anhang des Buches lässt den Leser erkennen, wo sich was in Finthen ereignet hatte.

Das alte Finther Nachrichtenblatt der Druckerei Ludwig Weil war eine wichtige Quelle, ebenso die Berichte des Finther Journalisten Albert Becker, für seine Recherche, incl. der beiden Bücher von Karl Ries. Die Bildillustration war für die Finther Fotografin Erna Becker eine echte Herausforderung, die sie hervorragend gelöst hat, Sekretärin Elke Bender war mit der Bearbeitung des Textes betraut. Unterstützung in vielfältiger Form erhielt Prof. König auch von seiner Ehefrau Änne König, seiner Tochter Dr. med. Ortrud Nadler und Sohn Dr. med. Wolfram König.

Der Heimat- und Geschichtsverein Finthen ist stolz auf sein langjähriges Vorstandsmitglied und seinen Berater Benno König. Der HGV ist auch mit dem Vertrieb des Buches betraut. Für 25 Euro kann das Werk bei HGV-Vorstandsmitglied Werner Lehr erworben werden: Tel.: 0631/471166.

Im Rahmen einer Vernissage in den eigenen Praxisräumen wurde nun das Buch einem kleinen Kreis ausgewählter Gäste vorgestellt. Eigens hierfür hatte die bekannte Wackernheimer Malerin Brigitte Borkott-Gerlach eine kleine Auswahl ihrer schönsten Bilder als Leihgabe zur Verfügung gestellt. Ortrud Nadler begrüßte die anwesenden Gäste. Im Anschluss konnten diese nicht nur das Buch von Prof. König bewundern, sondern auch die Kunstwerke der renommierten Künstlerin bestaunen. Aus dem reichhaltigen Fundus seiner privaten Bücher durfte sich jeder Gast ein Exemplar heraussuchen und mit nach Hause nehmen.

Werner Lehr vom HGV-Finthen lobte das Schaffen und Engagement von Prof. König. Er sagte: „Wir sind stolz auf das Schaffen und Wirken von Prof. Dr. med. Benno König und das wunderbare Buch, das er geschrieben hat.“ Der HGV hat federführend den Verkauf des Buches übernommen. Näheres unter wernerlehr@gmx.de.