Förderverein der Peter-Härtling-Schule stieß auf Jubiläum an

Finthen – Das Treffen zur Jahreshauptversammlung nutzte der Förderverein der Peter-Härtling-Schule, um im Vorfeld auf 25 Jahre Bestehen anzustoßen. Die Ehre erwiesen den Mitgliedern und dem Vorstand auch Schulleiterin Waltraud Schier, Ortsvorsteher Herbert Schäfer und Männer der ersten Stunde. „Ich kenne zwei, die schon damals mit der Schule zu tun hatten“, kündigte Vorsitzender Günter Jessen an. Es waren der damalige Schulleiter Walter Link und Gründungsmitglied Wolfgang Schneck.

„Sie haben ein tolles Fundament gesetzt“, wandte sich Jessen an diesen. Aber den Dank seines Vorstandes erfuhr auch er mit einem Präsentkorb und von Waltraud Schier mit den Worten: „Wir können über den Förderverein Leute für den Ganztagsbereich einstellen. Das ist auch Herrn Jessen zu verdanken, der uns über Jahre hinweg begleitet.“ Besonders schätze sie die Kontinuität. Meist sei verständlicherweise die Mitgliedschaft der Eltern durch die nur vierjährige Verweildauer der Kinder in der Grundschule begrenzt.

Viele Spielgeräte auf den Schulhöfen beider Standorte wurden auf Initiative bzw. durch Unterstützung des Fördervereines angeschafft. Am Standort Lambertstraße hat der Förderverein einen Stelzenpfad erstellt. Im Jahr davor entstand ein Barfußpfad. Nicht nur bei der Vortragsreihe „Dienstag in der Aula“, sondern auch bei allen anderen Veranstaltungen der Schule, seien es Projekttage, Schulfeste oder Einschulungs- bzw. Abschiedsfeiern, organisiert der Förderverein das Rahmenprogramm durch Plakatierung, Bewirtung und vieles mehr. Weiter fungiert er als Träger der Betreuenden Grundschule und der Hausaufgabenbetreuung und organsiert eine Ferienbetreuung für die Oster-, Sommer- und Herbstferien. Auch in der Unterstützung bei Klassenfahrten wird der Förderverein tätig.

Waltraud Schier sagte weiter: „Heute könnten wir viele Bereiche nicht abdecken ohne den Förderverein.“ Sie nannte die Theaterpädagogische Werkstatt, den Besuch des Weihnachtsmärchens, die Spielgeräte auf dem Schulhof. Und das sei längst nicht alles. „Viele haben einen Förderverein, aber unserer ist Spitze.“

Als die Arbeit vor 25 Jahren begann, sei es mehr darum gegangen, die Nachmittagsbetreuung zu gewährleisten, wenn die Eltern berufstätig gewesen seien, erzählte Wolfgang Schneck. Ganztagsschule und Betreuende Grundschule schließen sich hier nicht aus, sondern ergänzen sich oder wie Schier sagt: „Wir bieten ein Rundum-Sorglos-Paket an.“ Und man werde die Betreuende Grundschule auch aufrechterhalten. „Das ist Elternwille in Finthen.“