Start Gesellschaft Großer Bahnhof für eine großartige Frau

Großer Bahnhof für eine großartige Frau

FINTHEN – Sonntagvormittag, die Kirchenglocken der benachbarten Katholischen Pfarrkirche St. Martin waren gerade verklungen, als die ersten Gratulanten eintrafen. Uta Schmitt, eine waschechte Fintherin und Ortsvorsitzende der Finther CDU, feierte ihren 60. Geburtstag.
Vor 60 Jahren wurde sie als einziges Kind der Eheleute Adam Pfeifer und seiner Ehefrau Hilde in Finthen geboren. Hier auf dem Hof ihrer Eltern verbrachte sie ihre Kindheit und Jugend. Schon früh wurde sie mit dem vielseitigen, verantwortungsvollen und umfangreichen Arbeitsfeld der Landwirtschaft vertraut. Als andere Mädchen noch mit den Puppen spielten, zog sie es vor mit dem Traktor ihres Vaters auf dem Feld zu fahren. Wo sie die Eltern unterstützen konnte tat sie es.

Bis zu ihrer Eheschließung 1976 mit Obstbaumeister Ludwig Schmitt arbeitete sie im Betrieb der Eltern mit. Aus der Ehe gingen die Söhne Markus und Thomas hervor. Trotz Familie und Führung eines landwirtschaftlichen Großbetriebes mit eigenem Hofladen engagierte sie sich politisch wie sozial und den Vereinen. Die wenige Freizeit, die ihr heute bleibt verbringt sie am liebsten mit Ihrem Ehemann und ihren drei Enkelkindern.
Ihr politischer Werdegang begann vor elf Jahren. Seit zwei Legislaturperioden ist sie Mitglied im Ortsbeirat. Seit 2014 ist sie Mitglied des Stadtrates, wo sie auch als landwirtschaftspolitische Sprecherin der CDU-Fraktion tätig ist. Am 7. November 2018 wurde sie auf der Mitgliederversammlung zur Ortsvorsteherkandidatin nominiert. Sie ist außerdem die erste Vorsitzende des Finther Landfrauenvereins, ebenfalls Kreisvorsitzende des Landfrauenkreisverbandes Mainz und gehört den verschiedensten Ausschüssen der Landwirtschaftskammer und der Sozialversicherung in den Bereiches Soziales, Wirtschaft und Landwirtschaft an.

Seit 2012 ist sie Vorsitzende des CDU Stadtbezirks Mainz-Finthen. Im Laufe der letzten Jahre konnte sie sehr viele Erfahrungen und Sachkenntnisse sammeln. Wenn sie eine Aufgabe übernimmt dann füllt sie diese zu 100 % aus. Sie macht keine großen Worte, sondern lässt Taten folgen. So möchte sie auf jeden Fall die erfolgreiche Arbeit des bisherigen Amtsinhabers Herbert Schäfer fortsetzen, Bürgernähe ist ihr ein ganz großes Anliegen. Den Ortsmittelpunkt möchte sie attraktiver gestalten, die Verkehrsprobleme von Finthen zu lösen ist eines ihrer großen Anliegen.