Er ist immer noch ein Sunnyboy, eine deutsche Schlager-Ikone aus England importiert, wissen Sie wen ich meine? Ja, es ist Graham Bonney. Er ist immer noch dick im Geschäft, hat Auftritte in der ganzen Welt. „ Ich bin immer dort, wo auch die Deutschen sind, und die machen in der ganzen Welt Urlaub“, so der Entertainer. Er spielt und singt seine alten Hits wie z. B. „Das Girl mit dem La La“ oder „Supergirl“, diese und viele andere Lieder hat er selbst komponiert. In der deutschen Hitparade war er über Jahrzehnte Stargast. Auch in Wiesbaden machte er in der letzten Zeit schon öfter Station, erst kürzlich bei der Jubiläumskerb der Gibber Kerbegesellschaft, da rockte er, was das Zeug hielt, die Zuschauer standen auf Tischen und Bänken, mit seinen Oldies entlockte er wahre Begeisterungsstürme. Wer bisher noch kein Fan war, der wurde es in der Sekunde. Dabei ist der sympathische Künstler immer bodenständig geblieben, mit der deutschen Ehefrau Iris verbinden ihn schon 25 Jahre. Sie begleitet in fast immer, ist für Ton, Technik und Kostüme verantwortlich. Sie leben seit 1993 in Kerpen, da wo auch der Formel-1- Fahrer mit dem roten Auto herkommt. Und kochen ist seine Leidenschaft. Mit 4 Jahren stand er das 1. Mal mit seiner Schwester auf der Bühne, mit 16 Jahren begann seine Solokarriere, jetzt, mit knapp 66 Jahren ist immer noch nicht Schluss…gut so!
Foto: Iris und Graham Bonney
Beim Schiersteiner Hafenfest wird den Besuchern viel geboten, für jedes Alter und für jeden Musikgeschmack. Volkstümlich, mit Schlagern oder Rock, Pop, House oder Techno. Die Jüngeren zieht es bevorzugt ans Ufer vor dem Restaurant Tolimani, dort, wo sich die Bässe so richtig in die Magengegend wühlen. Ganz anders, und sehr atmosphärisch ging es bei dem Wassersport Verein Schierstein 1921 zu. Hier war „Caribische Nacht“ angesagt. Deko, Musik und Getränke, tolle Stimmung, alles unter dem professionellem Pavillon am Anlegesteg, der übrigens von einigen Vereinsmitgliedern, insbesondere von Klaus Frost gebaut wurde. Ilse Frost, bekannt für ihre guten Partyideen, sorgte wieder einmal für gute Laune. Dass der Verein mit rund 1.000 Mitgliedern, 120 Schiffen, für Segler, Motor-, Drachen- und Kanubooten und einer Campingabteilung nicht nur gut feiern kann, sieht man auch in der erfolgreichen Vereinsarbeit, insbesondere mit dem Schwerpunkt Jugendausbildung im Segeln und Kanufahren.
„Früher war alles anders, das gab es nicht, was ist denn nur mit den ESWE-Bussen los?“ Auf Pünktlichkeit nach Fahrplan konnte man sich an den Haltestellen immer verlassen. Jetzt ist das nicht mehr so! Ich fahre täglich kreuz und quer durch Wiesbaden, mit den unterschiedlichsten Linien, dabei ist mir aufgefallen, dass sehr häufig der Fahlplan nicht eingehalten wird. Entweder es kommt gar kein Bus oder er kommt mit etlichen Minuten Verspätung. Es ist z. B. 10.56 Uhr, ich stehe an einer Haltestelle in der Biebricher Allee. Die Linie 4 soll laut Fahrplan um 11.01 Uhr kommen und um 11.06 die Linie 14. Die 4 kam gar nicht und die 14 erst um 11.16 Uhr. Bin ich vielleicht überempfindlich? Darum befrage ich wartende Fahrgäste am Bahnhof, am Luisenplatz und an der Kirchgasse. Damit hatte ich offenbar ungewollt eine Lawine losgetreten. Ich bekam die unglaublichsten Antworten. Überwiegend mit Bestätigung der Unpünktlichkeit. Also „früher war alles anders,“ das musste einmal gesagt werden.
Tschüüüüs bis zum nächsten Monat
Ihre Angelika
Foto1: Graham und Iris Bonney
Foto 2: Annemie Siegesmund, Ilse und Klaus Frost,
Foto 3: ESWE-Bus