BISCHOFSHEIM – Unter der Leitung von Klaus Klingel, einem Rettungssanitäter der Johanniter-Unfall-Hilfe vom Regionalverband Rheinhessen, versammelten sich 14 Teilnehmer aus der ehrenamtlichen Flüchtlingsbetreuung am 14. Februar 2018 im Rathaussaal der Gemeinde Bischofsheim.
Gemeinsam begaben sie sich auf eine „Erste-Hilfe-Lernreise“ mit verschiedenen Etappen. Für die meisten der Teilnehmer lag der letzte Kurs schon etliche Jahre zurück und die Teilnehmer nutzten die Gelegenheit, um altes Wissen aufzufrischen.
In diesem Kurs wurden ihnen die Vorgehensweise, das Melden und Helfen an einem Unfallort vermittelt.
Wer als Ersthelfer zu einem Unfallort gelangt, sollte sich zuerst einen Überblick über die Situation verschaffen, den Eigenschutz bei Verkehrs,- Strom- oder Wasserunfällen beachten, den Notruf melden und Erste-Hilfe-Maßnahmen durchführen.
Die Teilnehmer hatten die Gelegenheit, alle notwendigen Maßnahmen praktisch auszuprobieren. Dabei übten sie die stabile Seitenlage, den Rauteck-Rettungsgriff, Herz-Massage und das Anlegen von Verbänden. Ziel war es, die Scheu davor zu verlieren, bei der Anwendung der Erste-Hilfe-Maßnahmen etwas falsch zu machen. „Falsch kann nur derjenige etwas machen, der gar nichts tut“, sagte Kursleiter KlausKlingel.
Die Gewissheit, vorbereitet zu sein, wenn es darauf ankommt, gab allen Teilnehmern am Ende des anstrengenden Tages ein beruhigendes Gefühl.
„In kürzester Zeit habe ich erfahren, wie einfach Leben retten sein kann“, sagte Uta Grammers, eine Teilnehmerin des Kurses.
Dieser Erste-Hilfe-Kurs ist Teil des Programms „Lebenswelt“ und wurde finanziell unterstützt vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft.

Gabriele Wirbelauer