KRIFTEL – Eine gute Ausgangsposition verschaffte sich die zweite Mannschaft der TuS Kriftel durch einen 3:0 Erfolg im Hinspiel der Relegation zur Regionalliga gegen den TV sebamed Bad Salzig. Trainer Darek Haratym und sein Co Thorsten Klotz konnten bis auf Außenangreifer Cedric Braetsch alle Spieler einsetzen. Mit am Start war also auch der frischgebackene U18 Europameister Jan Breburda, der zusammen mit seinem Bruder Victor die Lufthoheit am Netz besorgen sollte. Dass viel auf dem Spiel stand, merkte man beiden Teams von Beginn an an. Zunächst erwies sich die Krifteler Annahme als wackelig (4:8), ehe die Gäste ebenfalls Probleme mit dem Service, besonders von Marius Büchi, bekamen. Durch die vielen Eigenfehler beider Teams entwickelte sich zwar eine spannende, aber eher durchschnittliche Partie. Erst in der crunch-time setzten sich die jungen Krifteler etwas ab und brachten einen knappen Vorsprung (25:23) ins Ziel.
Im zweiten Durchgang zeichnete sich ein ähnliches Bild ab. Zwar wechselte die Führung ständig, doch absetzen konnte sich kein Team. Die Annahme-/ Außenspieler Marten Hardt und Kapitän Raphael Lacko überzeugten in dieser Phase. Bis zum 21:21 war alles offen. Doch dann konnten die Gäste vom Rhein den Block von Jan Breburda und dem eingewechselten Marko Lucic nicht überwinden. Mit 25:22 bauten die Hausherren die Führung aus.
Auch im folgenden Abschnitt blieb es spannend. Auch wenn die Krifteler meist in Führung lagen, blieben die Gäste stets in Reichweite. Libero Tjark Behrens zeigte nun starke Abwehraktionen und Viktor Breburda langte im Block mehrmals zu. Trotzdem war bis zum 22:21 alles offen. Doch gleich zwei leichte Fehler im Angriff der Gäste verhalfen der TuS zum 25:21.
Dieses 3:0 ist eine optimale Ausbeute, um am nächsten Samstag auch auswärts zu bestehen. Doch zurücklehnen darf sich das Team auf keinen Fall, denn das Spiel war knapper als es das 3:0 aussagt. Auch im Rückspiel wird Kriftel auf das eingespielte Duo Tobias Thiel und Marius Büchi, der erneut herausragte, setzen müssen. Trotz der vielen Fehler auf beiden Seiten hatte sich die TuS den Sieg, auch in dieser Höhe verdient. Erstaunlicherweise konnten die jungen Spieler am Ende der Sätze die Fehler minimieren, was dagegen den routinierteren Gästen nicht gelang.
Nicht eingesetzt, aber lautstark mitwirkend: Danny Schleuning, Hardy Hamel, Hannes Kerschbaumer; Fabian Seidt

TuS Kriftel