KRIFTEL/ROM – Am 18. März war es endlich soweit: Die 13 Lateiner der beiden 10. Gymnasialklassen starteten zu ihrer Romfahrt. Begleitet wurden sie von ihrer Lehrerin Nicola van de Loo und Dr. Christoph Richter, dem Leiter des Realschulzweiges. Der Start allerdings verlief nicht ohne Schwierigkeiten: Ein nächtlicher Schneesturm hatte den Frankfurter Flughafen lahmgelegt und erst nach geglückter Enteisung und Neubetankung der Maschine konnte die Gruppe mit vier (!) Stunden Verspätung nach Rom starten.
Das tat der guten Laune aber keinen Abbruch, hofften doch alle zuversichtlich auf Sonnenschein und frühlingshafte Temperaturen. Aber da hatten die Reisenden ihre Rechnung ohne Jupiter, den römischen Wettergott, gemacht. Der begrüßte sie nämlich mürrisch mit bewölktem Himmel und düsteren Regenwolken. Leider sollte sich seine Laune auch in den kommenden Tagen nicht deutlich bessern.
Die Schüler waren in einem schönen Hotel ganz zentral in der Nähe des Kolosseums untergebracht. Mitten in Rom, mitten auf dem Forum Romanum spürten sie ganz deutlich den „Hauch der Geschichte“! Gut gestärkt mit Pizza und Pasta, in unermüdlichen Fußmärschen mit insgesamt 58 erlaufenen Kilometern eroberten die Schüler in den kommenden vier Tagen all jene römischen Sehenswürdigkeiten und Denkmäler, von denen sie in ihrem Latein- und Geschichtsunterricht schon so viel gehört hatten: das Kolosseum und das Forum Romanum, den Palatin und das Kapitol, den Titus- und den Konstantinsbogen, den Petersdom und den Petersplatz, das Pantheon, die Engelsburg, die Spanische Treppe, den Circus Maximus, die „Bocca della Verita“ und den berühmten Trevi-Brunnen. Ein besonderes Highlight war der Besuch von Roms ehemaliger Hafenstadt Ostia Antica.
Wenn man „Roma“ rückwärts liest, wird daraus „Amor“ – das lateinische Wort für Liebe. Und verliebt haben sie sich alle in die wunderbare, lebhafte Stadt.

Tina Schehler
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit