Hofheim. 159 PatientInnen versorgt die Caritas-Diakonie-Sozialstation Hofheim/Eppstein täglich. Davon betreut die Sozialstation des Caritasverbandes Main-Taunus e. V. 30 MieterInnen im Maria-Droste-Haus. Der Orden vom Guten Hirten bietet dort selbstbestimme, christlich ambulant betreute Wohngemeinschaften, die in dieser Form einzigartig sind. Erstmalig fand die Beiratssitzung der Caritas-Diakonie-Sozialstation Hofheim/Eppstein im Maria-Drostehaus statt. Im Maria-Droste-Haus gibt es insgesamt vier selbstbestimmte Wohngemeinschaften, in denen jeweils bis zu 10 Menschen wohnen. In drei Wohngemeinschaften leben die Ordensfrauen vom Guten Hirten. In diesen Wohngemeinschaften hat die Caritas-Diakonie-Sozialstation Main-Taunus die Betreuung und Versorgung der MieterInnen übernommen. Eine der vier Wohngemeinschaften wird durch einen privaten Pflegedienst betreut.
„Mit diesem Konzept haben wir uns wegbewegt von der stationären Altenhilfe hin zu selbstbestimmten Wohnformen“, sagt Sr. Gudula Busch vom Orden des Guten Hirten. In einer Gemeinschaft zu leben und trotzdem die Eigenständigkeit zu bewahren, ist der Wunsch aller Schwestern. Dies bedeutet eine selbstständige Wohnform mit Hilfe, unabhängig von starren Heimstrukturen und gesetzlichen Vorgaben für Alten- und Pflegeheime. Diese Wohnform hat in Hessen Modellcharakter und ist bisher so einmalig.

Magistrat der Stadt Hofheim am Taunus
Team Presse- und Öffentlichkeitsarbeit