Wiesbaden. (LPR)  Am 6. Juni 2018 eröffnete Chefärztin Dr. Stefanie Buchen ihre Ausstellung Art Mamma in der Asklepios Paulinen Klinik. „Es ist nicht nur die Angst vor der Diagnose Krebs, sondern auch die vor dem Verlust der Weiblichkeit, die die  betroffenen Frauen beschäftigt.“, erklärt Dr. Buchen ihre Bilder. Die Ausstellung „Art Mamma“ zeigt Fotografien von operierten Brustkrebspatientinnen der Chefärztin. Die Ängste und Fragen sind heute immer noch ein Tabuthema. Mit der Ausstellung rückt Dr. Buchen die positiven Möglichkeiten des plastischen rekonstruktiven Brustaufbaus in den Mittelpunkt. Am Mittwochabend wurde im Foyer und in der Frauenklinik der Asklepios Paulinen Klinik die Ausstellung durch Dr. Christian Höftberger, Regionalgeschäftsführer Hessen der Asklepios Kliniken Gruppe, Dr. Stefanie Buchen, Chefärztin der Frauenklinik, die Künstlerin Shabnam Miller und die ehemalige Patientin Jutta Rombold-Schulze feierlich eröffnet. Die künstlerisch verfremdeten Vorher-Nachher-Bilder von 15 Brustkrebspatientinnen werden gemeinsam mit Ölgemälden der Künstlerin Shabnam Miller ausgestellt. In ihren sechs abstrakten Gemälden widmet sich Miller der vielfältigen Schönheit des weiblichen Körpers. Die verfremdeten Fotografien Dr. Stefanie Buchens stehen so in einer spannenden Korrespondenz mit den großformatigen Werken von Shabnam Miller. Dabei sind immer der weibliche Körper und der Erhalt des Selbstwertgefühles im Fokus. Die Idee zur gemeinsamen Ausstellung entstand dabei im OP. Shabnam Miller ist OP Schwester in der Asklepios Paulinen Klinik. Buchen und Miller waren sich einig, dass sie eine Verbindung zwischen Kunst und Chirurgie herstellen möchten: „Wenn Kunst und Chirurgie auf Ästhetik trifft, entwickelt sich eine konstruktive Symbiose, die Schönheit mit Kreativität verbindet“, formuliert es Dr. Buchen. Unter den zahlreichen Besuchern der Vernissage waren auch vielfach ehemalige Patientinnen von Dr. Buchen, die einstimmig die exzellenten Ergebnissen der Brustrekonstruktion bestätigten. Das Selbstwertgefühl der Frauen wird wieder gestärkt. Die Patientin Jutta Rombold-Schulze würde die Brustrekonstruktion immer wieder machen: „Wenn ich mich morgens im Spiegel betrachte, fühle ich mich gesund und werde nicht an die Krankheit erinnert“, so Rombold-Schulze. Zudem habe sie sich bei Frau Dr. Buchen in kompetenten Händen gefühlt. „Die Aussöhnung betroffener Patientinnen mit ihrem Körper ist auch ein wichtiger Schritt im Heilungsprozess“, sagt Dr. Stefanie Buchen, die als Leiterin des Brustzentrums, täglich zahlreiche Frauen berät und behandelt und um die Bedeutung eines positiven und sich selbst zugewandten Körpergefühls weiß. Die Chefärztin beherrscht sowohl die Tumorchirurgie als auch das gesamte Spektrum der plastischen / ästhetischen und rekonstruktiven Chirurgie von Brust und Bauch. „Die meisten Frauen, die zu uns kommen, schätzen es sehr, sich mit ein und derselben Person sowohl über die Entfernung des Tumors als auch über die Möglichkeiten des Brustaufbaus einschließlich der Ästhetischen Chirurgie zu beraten. Ich als Brustoperateurin kann den Eingriff von Anfang an so planen, dass wir für die gewünschte Rekonstruktion der Brust das bestmögliche Ergebnis erzielen“, sagt Dr. Buchen. Die Ausstellung ist noch bis zum 31. August in der Asklepios Paulinen Klinik zu sehen. Der Eintritt ist frei.