Flörsheim-Wicker. Die erweiterte Rettungswache in Flörsheim-Wicker ist ab sofort in Betrieb. Wie Landrat Michael Cyriax mitteilt, ist das „ein wichtiger Baustein für die Sicherheit der Mainschiene“. An dem Standort ist neben den bisherigen zwei Rettungswagen nun auch ein Notarzteinsatzfahrzeug (NEF) rund um die Uhr stationiert. Mit der Erweiterung wurde neben dem vor zehn Jahren eröffneten Wachgebäude dringend benötigter weiterer Platz für Einsatzfahrzeuge und Personal geschaffen. Genutzt wird die Wache von Einsatzkräften des Deutschen Roten Kreuzes und des Vereins Notarztdienst MTK, die ihrerseits vom Kreis beauftragt werden. Errichtet wurde der Bau von der stadteigenen Terra ErschließungsGmbH, die das Haus an den Kreis vermietet. Den Angaben zufolge wurde das Gebäude unter anderem auf vier Fahrzeughallen, zusätzliche Ruheräume und einen Ausbildungsraum erweitert.
Dem Leiter des Amtes für Brandschutz und Rettungswesen beim Main-Taunus-Kreis, Andreas Koppe, zufolge sind die Anforderungen an die Rettungswache gestiegen. Von hier aus rücken die Kräfte vornehmlich zu Einsätzen nach Flörsheim und Hochheim samt deren Stadtteilen aus, außerdem nach Hattersheim-Eddersheim und Hofheim-Wallau. Wurden im Jahr 2011 in der Wache noch 233 Stunden pro Woche Dienst geleistet, waren es im vergangenen Jahr bereits 336 Dienststunden, also etwa ein Drittel mehr. Im vergangenen Jahr wurden dort insgesamt 5601 Einsätze registriert. Eines der beiden Notarzteinsatzfahrzeuge von Hofheim nach Wicker zu verlegen, hat sich Cyriax zufolge aus umfangreichen Testphasen ergeben: „Die notärztliche Versorgung in Hofheim wird auf gleich hohem Niveau bleiben, an der Mainschiene hingegen wird die Lage deutlich verbessert.“ Der Landrat dankte der Stadt Flörsheim und der Terra-Bau für die Zusammenarbeit, mit der die baulichen Voraussetzungen für die weitere Verbesserung geschaffen worden seien. Die Rettungswachen im Verbund aus den Hilfsorganisationen und den Kliniken des Main-TaunusKreises wirkten zusammen, um das Leben im Kreis „notfallmedizinisch noch sicherer zu machen“.

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