Kriftel. Einmal im Jahr müssen die Kommunen ihre Kinderspielplätze in puncto Sicherheit von einem neutralen Sachverständigen überprüfen lassen. Danach wird ein schriftlicher Bericht für den Gemeindevorstand angefertigt, in dem gegebenenfalls auf Mängel hingewiesen wird. „Die gelbe Spielekombination mit Turm, großer Schaufel und einem Kran im Freizeitpark war zuletzt bereits im besonderen Focus der Prüfer, da sie in die Jahre gekommen ist. Einige Spielelemente waren zum Teil morsch, nicht mehr zeitgemäß und nicht mehr sicher“, teilt Katharina Keib vom Amt für Grünes mit. „Wir haben es daher jetzt abgebaut, da die Sicherheit der Kinder nicht mehr zu 100 Prozent gewährleistet war.“ Nun prangt im Sandkasten eine große Lücke, Anrufe besorgter Bürger gingen bereits im Rathaus ein, ob das Gerät ersetzt wird oder die Gemeinde nun an der Ausstattung von Spielplätzen spart. „Das ist mitnichten der Fall“, so Keib. Ganz im Gegenteil: „Zurzeit holen wir Angebote für eine neue Spielkombination ein, die natürlich noch viel schöner aussehen wird.“ Das kostet mehrere tausend Euro, die jedoch im Haushalt für eine Nachrüstung zur Verfügung stehen. Die Gemeinde hat in den vergangenen Jahren viel für die Sicherheit auf den Spielplätzen getan, die öffentlichen Spielplätze in Kriftel sind inzwischen regelmäßig bei den Kontrollen „fast mängelfrei“. Weil durch Vandalismus tatsächlich „über Nacht“ Sicherheitsrisiken entstehen können, kontrolliert ein speziell geschulter Mitarbeiter des Bauhofs regelmäßig die Spielplätze, beseitigt eventuell Abfälle oder gar Scherben, die verantwortungslose Menschen hier hinterlassen. Verschiedene kleinere Unzulänglichkeiten werden so sofort behoben. Da diese Kontrollen nicht täglich erfolgen können, bittet die Gemeinde auch die Bevölkerung, die Spielplätze im Auge zu behalten und festgestellte Schäden oder Verschmutzungen sofort im Rathaus zu melden.

Tina Schehler
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit