Ginsheim-Gustavsburg. Mitte August fand die diesjährige 24-Stunden-Übung mit 16 Nachwuchskräften der Jugendfeuerwehren Ginsheim-Gustavsburg sowie 8 Jugendlichen vom Jugendrotkreuz des Ortsvereins Mainspitze statt.
Während der 24 Stunden, die die jungen Rettungskräfte gemeinsam im Feuerwehrhaus in Ginsheim verbrachten, wurden sie zu verschiedenen Übungseinsätzen alarmiert. Diese Einsätze arbeiteten die Jugendlichen gemäß ihrem bereits erworbenen feuerwehrtechnischen Wissen weitestgehend selbstständig ab. Begleitet wurden sie von den Jugendfeuerwehrausbildern, die mit Rat und Tat zur Seite standen. Insgesamt wurden die Jugendlichen zu 10 Einsätzen alarmiert; auch nachts. Neben der Rettung von Personen, zum Beispiel aus einer mit Wasser vollgelaufenen Grube, musste auch ein Feuer in einem Garten gelöscht werden. Ebenso wurden verunfallte Kinder auf der BMX-Bahn über eine schiefe Ebene gerettet. Ein Gefahrgutunfall mit mehreren PKWs und fünf verletzten Personen zählte ebenfalls zu den Einsätzen wie auch eine Ölspur nachts, die sich schließlich als Verkehrsunfall herausstellte. Dabei mussten die Rettungskräfte im Bauschheimer Wald auch nach vermissten Personen suchen. Um eine Person, die auf dem Damm in einen Schacht gefallen war, zu retten, bauten die Jugendlichen aus mehreren Steckleiterteilen einen Leiterbock. Am Ende löschten sie noch einen Kellerbrand im Gustavsburger Bürgerhaus. Auch hier mussten die Jugendlichen mehrere Personen retten, die dann vom Jugendrotkreuz weiterbetreut wurden. Die 24-Stunden-Übung ist ein fester Bestandteil im Jugendfeuerwehrkalender und wird seit einigen Jahren immer in Kooperation mit dem Jugendrotkreuz durchgeführt. Die Übung gilt für die Jugendlichen als ein Höhepunkt im Jahr.

Sandra Röder

Stadt Ginsheim-Gustavsburg