Kostheim. So wie dies üblich ist bei den Schuljahrgängen in Kostheim, feiert auch der Jahrgang 1947/48 alle 5 Jahre ein zünftiges Fest. So taten wir dies auch in diesem Jahr vom 8. bis 17. September anläßlich des 70. Geburtstages aller unserer Mitglieder. Traditionell trafen wir uns auf dem Friedhof in Kostheim zur Niederlegung eines Blumen Bouquets, im Gedenken an unsere Verstorbenen. Danach trafen sich alle zu Kaffee und Kuchen. Am Sonntag ging es um 10 Uhr in die kath. Kirche St. Kilian. Der Männergesangverein Kostheim 1844 hat hierzu einen feierlichen Rahmen gebildet. Auch haben wir uns natürlich mit einigen Fürbitten in der Gemeinde eingebracht. Anschließend ging es zum Frühschoppen beim Brunnenfest. Dort machten wir auch unser 1. Gruppenbild, damit wir auch künftig sehen können, wer bei dieser Feier dabei war. Zum Abschluss des Tages fanden wir uns alle mit Angehörigen zum Mittagessen in den Rhein-Main-Terrassen ein. Den Rest des Tages war dann Freizeit angesagt bis zum Montagfrüh, wo wir uns am Weinstand trafen zur Abfahrt am zu einer dreitägigen Reise nach Thüringen, natürlich mit Angehörigen. Es wurde vom Vorstand eine tolle Fahrt organisiert mit dem Besuch vieler Sehenswürdigkeiten. Auf der Fahrt mit dem Bus gab es natürlich wie immer Pausen mit Weck, Worscht und Woi. Bei strahlendem Wetter kamen wir im Hotel in Friedrichroda an, wo wir uns stärkten und uns auf die nächsten Tage vorbereiten konnten. Los ging es mit dem Bus zum Bratwurst-Museum in Holzhausen bei Erfurt. So ein Museum kannte keiner von uns und wir waren angenehm überrascht, zu erfahren, wie diese Köstlichkeiten entstehen. Natürlich haben wir uns dort auch gestärkt und los ging es nach Erfurt zur Besichtigung der alten Stadt. Mit einem supertollen Führer konnten wir viel von Erfurt (teils mit Bus und teils zu Fuß) sehen. Da es dort viel zu sehen gab, kam uns der Tag viel zu kurz vor. Aber es war Koffer packen angesagt, da am nächsten Tag unser Ausflug zu Ende ging. Auf dem Rückweg machten wir Halt in Steinau an der Straße, um dort die Brathähnchenfarm zu besuchen. Nach dem letzten gemeinsamen Essen stellten wir uns ganz traurig auf zum letzten Gruppenfoto vor der Heimreise. Gegen 16:30 Uhr kamen wir wieder am Weinstand an, wo wir nach dieser tollen Reise dem grauen Alltag entgegensahen. Aber damit noch nicht genug. Am Montag, den 17.9., trafen wir uns zum letzten Teil der Feierlichkeiten im Weingut Prodöhl zum Tanz mit einem Alleinunterhalter nur mit den Mitgliedern. Der Abend zeigte, dass wir noch nicht zu alt sind, das Tanzbein zu schwingen. Um 22 Uhr wurde dann endgültig die 70-Jahr-Feier beendet. Wir alla freuen uns schon auf die nächste Feier in 5 Jahren.

Der Vorstand