Hofheim. „Schach ist für die Jugend besonders wichtig – geistige Fähigkeiten, Konzentration und Ausdauer werden gefordert, und nicht nur die Schnelligkeit der Finger beim Tippen. Die Kreativität, die beim Schachspielen aufgebaut wird, kommt euch im späteren Leben zugute.“
Mit diesen Worten lobte Stadtrat Wolfgang Sittig bei der Siegerehrung die Jugendarbeit und Turnier-Initiativen des Schachvereins 1920 Hofheim und würdigte gleichzeitig alle Spieler, die am 3. November für die Hofheimer Stadtmeisterschaft im Schach in das Kellereigebäude Hofheim gekommen waren. Und es waren in diesem Jahr insgesamt so viele Teilnehmer, dass die Kinder sogar in einem separaten Turnier spielen konnten.
Sichtliche Freude bereiteten ihnen die 5 Partien gegen Gleichaltrige. Von den 14 Teilnehmern zwischen 6 und 12 Jahren sind sieben bereits in einem Schachverein angemeldet. Die Hälfte aber spielten Schach bisher nur in einer Schul-AG oder zu Hause mit den Eltern oder Großeltern. Umso größer die Überraschung, dass Jonathan Höhndorf aus Erbach als Hobbyspieler alle 5 Partien gewann, somit alle Vereinsspieler hinter sich ließ und nun hochverdient den Titel Hofheimer Stadtmeister der Kinder 2018 trägt! Schön aber auch der Erfolg der Hofheimer Jugend: Cem Meral, Mike Monachino und Alexander Mohr erzielten alle drei Punkte und teilten sich mit drei weiteren Spielern den 2. Platz. Auch die jüngsten Spieler im Turnier, Moritz Mohr und Lola Rodermund gingen nicht leer aus, sondern erzielten beide ein Unentschieden.
Bei den 24 Teilnehmern des Hauptturniers ging es ähnlich spannend zu. Nach der letzten Runde hatten Erich Zweschper (Kelsterbach) und Michael Lehnert (Niederbrechen) jeweils nur ein Unentschieden abgegeben und teilen sich somit den Turniersieg und den Stadtmeistertitel. Auf Platz 3 kam Walter Heymann ins Ziel und erspielte sich den Pokal für den besten Senior. Der Stadtmeister der Jugend wurde indirekt in der letzten Runde ausgekämpft. Der in Führung liegende Midhulan Aravindan, 10-jähriges Talent und Hofheimer Neuzugang, musste sich gegen Walter Heymann geschlagen geben, wohingegen Daniel Ochs aus Wiesbaden seine letzte Partie und damit Titel und Pokal gewann. Beste Dame im Turnier wurde die 14-jährige Ina Biesdorf.
Den wichtigsten Titel des Tages errang Volker von Krüchten. Zum dritten und zum letzten Mal setzte er sich gegen seine vier Hobby-Konkurrenten durch und wurde Stadtmeister der Freizeitspieler. Zur großen Freude des Vereins löste er den damit gewonnenen Gutschein für eine einjährige, kostenfreie Mitgliedschaft erstmalig ein und spielt ab sofort für den SV 1920 Hofheim.
Mit großem Applaus und der Frage nach den nächsten Turnieren in Hofheim fand die diesjährige Stadtmeisterschaft ihren Abschluss. Was kann sich ein Veranstalter mehr wünschen? Ein herzliches Dankeschön gebührt der Stadt Hofheim, die die Meisterschaft alljährlich organisatorisch und durch die Bereitstellung der Pokale und Medaillen unterstützt.

Magistrat der Stadt Hofheim am Taunus
Team Presse- und Öffentlichkeitsarbeit