Robert Neubauer – Foto: Stadt Rüsselsheim am Main (Urheberin)

Rüsselsheim. Bevor er 2008 Kreisfußballwart wurde, war er zunächst 14 Jahre Stellvertreter. In seinem Heimatverein SV Alemannia Königstädten hatte der ehemalige Sportamtsleiter zuvor in seiner Freizeit ab 1973 zahlreiche Ehrenämter übernommen. Über 30 Jahre war er Trainer, Jugendleiter und Spielausschussvorsitzender.

Als Neubauer als 18-Jähriger für ein Ehrenamt angesprochen wurde, zögerte er nicht: „Gelebte Werte wie Fairness, Toleranz, Teamgeist, Respekt und gemeinsame Unternehmungen mit Gleichgesinnten prägten meine Sozialisation.“ Derzeit beziffert er den Umfang seiner ehrenamtlichen Tätigkeit auf 15 bis 18 Stunden die Woche. Dies bereut er nicht, im Gegenteil: „Kinder verschiedener Herkunft gemeinsam und glücklich Fußball spielen zu sehen, sie ein Stück begleiten zu dürfen, interessante Menschen kennen zu lernen, dies Alles hat mich reichlich für mein Engagement entlohnt.“ Seit mittlerweile mehr als zehn Jahren ist er ausschließlich für den Hessischen Fußball-Verband aktiv. Dabei sieht er sich vorrangig als Dienstleister für die (Fußball-) Vereine zum Beispiel dadurch, dass er den Spielbetrieb für einzelne Spielklassen organisiert oder indem er als Berater den Vereinen zur Verfügung steht. Er versuche die Rahmenbedingungen für den Fußballsport in all seinen Facetten zu schaffen. Mit Leben müssten diese die Vereine mit Hilfe von Ehrenamtlichen füllen.

Asswin Zabel