Rüsselsheim. Ihren Segen brachten die Sternsinger ins Rüsselsheimer Rathaus, als sie zu Jahresbeginn Oberbürgermeister Udo Bausch ihren Besuch abstatteten. Die Gruppe der Pfarrgemeinde Heilige Dreifaltigkeit und Auferstehung Christi sammelte dabei zugleich Spenden für einen guten Zweck. Bausch würdigte besonders das ehrenamtliche Engagement der neun Mädchen und Jungen, die sich in ihrer Freizeit für andere Menschen einsetzen. „Die Sternsinger im Haus zu haben, ist ein gutes Zeichen zu Beginn des Jahres. Ich danke euch sehr, denn es ist ja noch Ferienzeit. Und es ist nicht selbstverständlich, dass sich junge Menschen für Menschen in Not einsetzen“, sagte Bausch zur Begrüßung.

Nach dem Segensspruch und einigen Liedern brachten die Sternsinger an der Rathaustür die traditionelle Inschrift 20*C+M+B+19 an. Die Buchstaben stehen für „Christus mansionem benedicat“, was „Christus segne dieses Haus“ bedeutet. Ihren Segensspruch bringen die Sternsinger bundesweit bis zum Dreikönigstag in viele Häuser. Viele Menschen melden sich auch vorab bei den Kirchengemeinden, um sicherzustellen, dass die Sternsinger zu ihnen kommen. Im Rüsselsheimer Rathaus waren die Sternsinger bereits zum siebten Mal. Sie sammelten wie in den Vorjahren für ein Kinderheim in Südafrika, das Aids-Waisen ein Zuhause bietet. Träger der Aktion Sternsinger sind in Deutschland das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ und der Bund der Deutschen Katholischen Jugend. Seit ihrem Start im Jahr 1959 hat sich die Aktion zur weltweit größten Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder entwickelt.

Gabriele Wacker