Rüsselsheim. Respekt und Toleranz gegenüber der Vielfalt von Menschen und gegenüber der Umwelt fordern die Plakate ein, die rund 20 Jugendliche der Parkschule als Kunstprojekt zu den Internationalen Wochen gegen Rassismus geschaffen haben. Aufgegriffen wird in den Werken verschiedene Themenfelder von Religion über Hautfarbe bis zu Transgender. Die Kunststücke der Schülerinnen und Schüler können noch bis Anfang April in der Galerie auf Zeit (Frankfurter Straße 3) betrachtet werden.

Entstanden sind sie im Rahmen einer Projektwoche des Jugendbildungswerks der Stadt Rüsselsheim am Main mit der Parkschule. Im Februar haben sich dazu verschiedene Schülerinnen und Schüler der Klassenjahrgänge 8 bis 10 kreativ mit dem Thema Alltagsrassismus auseinandergesetzt. Auch eine Integrationsklasse hat hieran teilgenommen. Zunächst wurde diskutiert, was Respekt und Toleranz im Alltag bedeutet. Danach machten die Teilnehmenden der Projektwoche Skizzen und Entwürfe, die schließlich als Siebdrucke großformatig umgesetzt wurden. Unterstützt wurden sie dabei von einem Grafiker. Für die Ausstellung, die am Montag (11. März) eröffnet wurde, stellt der Verein Malkasten e.V. seine Räume in der Innenstadt zur Verfügung.

Im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus finden bis zum 1. April verschiedene Veranstaltungen und Aktionen in Rüsselsheim statt. Veranstalter ist das Interkulturelle Büro der Stadt Rüsselsheim in Zusammenarbeit mit der Jugendförderung, Kultur123 Stadt Rüsselsheim, der Stiftung Alte Synagoge, dem Kulturzentrum Rind und dem Radio Rüsselsheim. Das gesamte Veranstaltungsprogramm ist auf der städtischen Homepage unter www.ruesselsheim.de anzusehen. Gedruckte Programme liegen in öffentlichen Einrichtungen aus und können beim Interkulturellen Büro unter Telefon 06142 83-2039 oder per E-Mail an integrationsaufgaben@ruesselsheim.de angefordert werden.

Johanna Weigand
Stadt Rüsselsheim am Main