Rüsselsheim/Idstein: Prächtiges Vorfrühlingswetter motivierte 32 Wanderer der Sektion Rüsselsheim des Deutschen Alpenvereins, an einer Sonntagswanderung im Hintertaunus teilzunehmen. Im Fachwerksstädtchen Idstein starteten die Teilnehmer auf die rund 16 Kilometer lange Strecke. Unter der Führung von Wolfgang Gurk wanderte die Gruppe auf dem Limesweg durch das von Wiesen und Viehweiden geprägte idyllische Wörsbachtal. Später führte ein Wiesenweg hinauf zum Nachbau eines römischen Wachtturms. Bei einer ausgiebigen Trinkpause an diesem Aussichtpunkt hatten die Wanderer die Gelegenheit, sich auszutauschen und für den weiteren Weg neue Kräfte zu tanken.

Durch offenes Gelände ging dann es hinunter in das kleine Dorf Dasbach. Von dort führte der Limesweg aufwärts in ein Waldstück, in dem der Verlauf des Limes noch sehr gut zu erkennen ist. Die einstige römische Grenzbefestigung ist heute UNESCO-Weltkulturerbe.

Dem Limesweg folgte die Gruppe weiter bis zum Schlabachtal, durch das man nach Heftrich gelangte. Ab hier hieß es ein letztes Mal anzusteigen. An der Renaissance-Kirche vorbei ging es nun wieder in Richtung Idstein. Der Feldweg bot eine prächtige Sicht auf den Hochtaunus mit Feldberg, Altkönig und Glashütten. Vorbei am Heidekopf und entlang des Wolfsbachs erreichten die Wanderer ihren Ausgangspunkt. Zum Abschluss flanierten die Wanderer durch Idsteins historische Altstadt mit ihren prächtigen Fachwerkhäusern zum Gasthaus „Zum Schwanen“, wo der Tag bei gutem Essen und Trinken seinen kulinarischen Abschluss fand.

Wolfgang Bohrmann