Ginsheim-Gustavsburg. Zum 25-jährigen Jubiläum des Seniorenbeirats Ginsheim-Gustavsburg hatte Anfang April die Stadtverwaltung zu einer Feierstunde mit anschließendem Brunch in den Seniorentreff „Zur Fähre“ in Ginsheim eingeladen. Rund 30 geladene Gäste, darunter der amtierende Seniorenbeirat mit seinem Vorsitzenden, Hans-Benno Hauf, sowie der ehemalige langjährige Vorsitzende des Seniorenbeirats, Georg Stippler, und seine Vertreterin, Helga Gürtler, folgten der Einladung.

Bürgermeister Thies Puttnins-von Trotha gratulierte zum Jubiläum des Seniorenbeirats und stellte die große Bedeutung des Gremiums dar: „Der Seniorenbeirat ist eine wichtige und unverzichtbare Interessenvertretung der Seniorinnen und Senioren sowie eine hilfreiche Schaltstelle zwischen den Bürgern, Verwaltung und Politik.“ Seit der Gründung habe der Beirat viele Impulse für die Seniorenarbeit gegeben, die zu Verbesserungen für die älteren Menschen vor Ort geführt haben. Außerdem wies der Bürgermeister auf die Tatsache hin, dass das Angebot der offenen Seniorenarbeit breit aufgestellt ist und unterstützt werde. So erhält der Seniorentreff in Ginsheim in diesem Jahr eine neue Küche und das Beratungsangebot wird durch die Arbeitszeiterhöhung einer Mitarbeiterin im Seniorenbüro erweitert.

Der Vorsitzende des Seniorenbeirates, Hans-Benno Hauf, ging in seiner Ansprache in großen Zeitabschnitten auf die historische Entwicklung des Beirates ein. Außerdem legte er besonderen Wert auf die zukünftigen Lebensbedingungen der älteren Generationen und stellte neben dem vermehrten Bedarf an seniorengerechtem Wohnraum in der Stadt die Forderung nach betreutem Wohnen, Kurzzeitpflegeplätzen und Pflegeplätzen im Stadtteil Ginsheim in den Mittelpunkt.

Auch der Vorsitzende der Landesseniorenvertretung Hessen, Friedel Rau, und der Stadtverordnetenvorsteher von Ginsheim-Gustavsburg, Mario A. Bach, waren zur Feier gekommen und sprachen dem Beirat ihre Glückwünsche aus. Im Anschluss wurden die Anwesenden von dem Küchenteam des Seniorentreffs mit einem Buffet kulinarisch verwöhnt.

Katharina Schmidt

Stadt Ginsheim-Gustavsburg