Ginsheim/Köln. „Das hat Nerven gekostet“: so kommentierten die mitgereisten Fans uns Betreuerin Darleen Tomic den Ausgang der Deutschen Radpolo-U19 Meisterschaft, die am vergangenen Samstag, den 18.5., in Köln stattgefunden hatte. Mit einem bravourösen Schlussspurt erkämpften sich Klara Guthmann und Svea Karheiding schließlich noch die Vizemeisterschaft und durften sich mit der Silbermedaille schmücken.

Trotz des klaren 8:1 (2:1) Erfolgs gegen die Vertretung des RV Siegburg, war zu spüren, dass die RSG-Mädels nicht in Topform waren. Dies bestätigte sich dann auch im Spiel gegen die späteren Deutschen Meisterinnen vom RC Lostau. Hier zog das RSG-Duo beim 1:3 (0:1) den Kürzeren, konnte dann aber gegen die U15-Meisterinnen des Vorjahres wieder einen 3:0 (2:0) Sieg einfahren. Nach dem 1. Abschnitt führte Lostau vor Ginsheim die Tabelle an.

Nach der Pause waren Karheiding/Guthmann im Spiel gegen den RSV Jänkendorf dann völlig von der Rolle. Nichts klappte mehr und so kassierten die Ginsheimerinnen beim 3:5 (0:3) ihre zweite Saisonniederlage und fielen auf den 4. Rang zurück. Um
eine Medaillenchance zu wahren, musste im allerletzten Spiel des Turniers gegen den Tollwitzer RSV ein Sieg her. Und dies gelang! Wie ausgewechselt präsentierten sich Svea und Klara und hatten beim Seitenwechsel bereits eine 3:0 Führung herausgespielt. Auch der Anschlusstreffer brachte das RSG-Gespann nicht mehr aus der Ruhe. Mit einem klaren 5:1 Sieg erkämpften sie sich die Vizemeisterschaft hinter dem RC Lostau und vor dem punktgleichen Tollwitzer RSV.
Eine tolle Leistung der beiden vor ihrem Wechsel in die Eliteklasse.

Karl-Heinz Müller