Rüsselsheim. 54 Mitglieder des Haßlocher Vereins „Mir Haßlischer e. V.“ besuchten  mit dem Bus das Kloster Altenberg bei Solms und anschließend die schöne Altstadt der Goethe- und Optikstadt Wetzlar. Das Kloster Altenberg wurde in zwei Gruppen besichtigt, wobei gerade auch die spirituelle Seite des Klosters durch einen Klosterbruder besonders herausgestellt wurde. Eben als einen Ort, der Leib und Seele inspiriert, Ruhe schenken kann und aufatmen lässt. Die eindrucksvolle Grablege der heiligen Gertrud – Tochter der heiligen Elisabeth – die einst Meisterin des Klosters war, konnte dabei unter anderem bewundert werden. Der Besuch der Klosterschänke rundete mit einem Imbiss und leckerem Kuchen den Aufenthalt ab.

Bei dem anschließenden Besuch der Wetzlarer Altstadt konnten mittelalterliche Plätze, eindrucksvolle Fachwerkhäuser und verspielte Barockbauten an den Ufern der Lahn in Augenschein genommen werden. Die Gruppe besuchte auch den gewaltigen Dom, der bis heute auf die Fertigstellung seines zweiten Turms wartet. Der Dom wird heute als Simultankirche sowohl von evangelischen als auch katholischen Gläubigen genutzt. Auch der Grüngürtel rund um die Altstadt lud zu einem Spaziergang ein. Nach den Besichtigungen schritt man gemeinsam über die alte Lahnbrücke zum gemeinsamen Gruppenfoto und zum Abschlusstreff im Paulaner Wirtshaus, zu einem allseits gelobten leckeren Abendessen.

Bemerkenswert war auch, dass trotz des prognostizierten Starkregens bei überwiegenden Regenpausen kaum die Schirme gebraucht wurden. Auf der Heimfahrt nach Haßloch war man sich einig, wieder einen schönen Tag gemeinsam erlebt zu haben und freute sich auf die nächste Tagesfahrt mit „Mir Haßlischer“, die am 12. Juni zur sehenswerten Stadt Koblenz führen wird.

Friedel Roosen