Ginsheim-Gustavsburg. Die bauliche Grundlage für die Betreuung von zukünftig 124 Kindern in sechs Gruppen hat die Stadtverwaltung in der Kindertagesstätte „Die Mainpiraten“ in Gustavsburg geschaffen.

„Der Bedarf an Kinderbetreuungsmöglichkeiten steigt. Dieser Nachfrage müssen und wollen wir als Stadt nachkommen und gehen daher mit dem Kita-Ausbau einen Schritt in die richtige Richtung“, so Bürgermeister Thies Puttnins-von Trotha. Die Kita verfügt nun im Erdgeschoss zusätzlich über Räumlichkeiten für die neue Krippengruppe. Dort kann mit einem Spielraum, einem Schlafraum sowie mit entsprechenden Sanitäreinrichtungen optimal auf die Bedürfnisse der zwölf Ein- bis Dreijährigen eingegangen werden. Direkt darüber, im ersten Stock, befindet sich der neue Gruppenraum für 25 Drei- bis Sechsjährige. Veränderungen haben sich zusätzlich im Außenbereich ergeben: eine Außentreppe wurde installiert, die vorrangig als Fluchtweg dient, den Kindern der oberen Räume aber auch einen schnellen Zugang zum Außengelände ermöglicht.

Zusätzlich wurden Mitarbeiter- und Besprechungsräume für das zukünftig 25- bis 30-köpfige Mitarbeiterteam geschaffen. „Über das neue großzügige Raumangebot mit dem hellen freundlichen Farbkonzept, das das Thema der „Mainpiraten“ aufgreift, sind wir sehr erfreut“, so Heike Martin und Jennifer Silz, Leiterinnen der Kita. Dies sei auch beim Tag der offenen Tür positiv bei den Gästen angekommen, die sich bei den Führungen durch die Kita beeindruckt zeigten. „Nun freuen wir uns, ab dem 1. August die Arbeit in der neuen Kindergartengruppe aufnehmen zu können“, sind sich die Leiterinnen einig. Wann die Krippengruppe starten kann, muss noch entschieden werden, da dafür auf dem engen Arbeitsmarkt das geeignete Personal noch nicht gefunden wurde. Insgesamt wurden rund 800.000 Euro in den Ausbau investiert. Diese werden gemeinsam von der Stadt Ginsheim-Gustavsburg und dem Land Hessen getragen. Wie viel das Land davon übernimmt, steht noch nicht fest. Eine Zusage von 320.000 Euro hat die Stadt bereits erhalten. Durch Änderungen in den Förderrichtlinien bestehen nun aber sogar gute Chancen auf eine Förderung von insgesamt 500.000 Euro.

Katharina Schmidt
Stadt Ginsheim-Gustavsburg