Rüsselsheim. Unter dem Motto „Räume prägen“ fand am vergangenen Wochenende der Tag der Architektur statt. Als gelungene Beispiele guter Alltagsarchitektur hatte die Hessische Architektenkammer den Neubau der Sporthalle und der Mensa an der Max-Planck-Schule als städtische Projekte ausgewählt. „Die Stadt hat hier moderne und nachhaltige Gebäude errichtet und rund zehn Millionen Euro für die Schülerinnen und Schüler sowie Sportlerinnen und Sportler investiert“, betonte Stadtrat Nils Kraft bei einer Führung.

Die Gebäude wurden im August und November 2018 fertiggestellt. In einem Neubau, der den bisherigen „Roten Trakt“ ersetzt hat, sind sowohl eine Mensa mit 84 Sitzplätzen als auch Klassenräume entstanden. Außerdem wurde die Aula zum Betreuungsbereich im Erdgeschoss umgebaut. „So kann der erforderliche Raumbedarf für den Ganztagsbetrieb sichergestellt werden“, sagte Kraft. Die Projektkosten beliefen sich auf 4,85 Millionen Euro, die auch die Rückbauarbeiten des vorherigen Traktes beinhalteten.

Die Sporthalle mit zwei Feldern ist barrierefrei zu erreichen und bietet einen 130 Quadratmeter großen Mehrzweckraum. „Wir stellen damit die Zukunft des Schul- und Vereinssports sicher“, machte Kraft deutlich. Die Kosten betrugen 5,14 Millionen Euro, inklusive des Rückbaus der alten Sporthalle.

Pressestelle der Stadt Rüsselsheim am Main