Rüsselsheim. „Mir Haßlischer on Tour“ hieß es am letzten Dienstag, als 53 Mitglieder des Haßlocher Heimatvereins bei strahlend blauem Himmel mit dem Reisebus zunächst zum UNESCO-Welterbe Kloster Lorsch aufbrachen. Hier besichtigten sie die Überreste des ehemaligen Klosters, die eindrucksvoll auf dem grünen Klosterhügel thronen. Dazu gehörte die pittoreske Königshalle, mit ihrem weltberühmten antiken und mittelalterlichen Fassadendekor aus karolingischer Zeit, die mächtige Zehntscheune, der bunt blühende Kräutergarten mit seinen Medizinal- und Heilpflanzen sowie ein eindrucksvolles Fragment der ehemaligen Nazarius-Basilika.

Weiter ging es zum schönen Fachwerkmarktplatz von Lorsch, wo Cafés und Eisdielen zur Einkehr einluden. Danach strebten die Haßlischer dem mittelalterlichen Städtchen Ladenburg zu, dessen Altstadt noch hervorragend erhalten ist. Bei einem Bummel gab das Städtchen seine bewegte Vergangenheit mit Teilen der ehemals römischen Stadt, dem Königshof der Merowinger, prägenden Kirchenbauten und einer schönen mittelalterlichen Fachwerkbebauung aus dem 15. bis 18. Jahrhundert preis. Die „Haßlischer“ waren begeistert, über die phantastischen Kulturdenkmäler, die ihnen an diesem Tag in der näheren Umgebung präsentiert werden konnten. Für den zünftigen Abschluss des Ausflugs war das urige Restaurant „Zum Ochsen“ reserviert, wo die Gruppe extrem lecker speiste, bevor der Bus sie entspannt nach Haßloch zurückbrachte. Ziel der nächsten Ausfahrt mit „Mir Haßlischer e. V.“ ist am Dienstag, den 13. August das liebenswerte Kurstädtchen Bad Kreuznach.

Friedel Roosen