WICKER – Mit der Eintragung ins Handelsregister des Amtsgerichts Wiesbaden wird die Verschmelzung von der Rhein-Main Deponienachsorge GmbH (RMN) auf Rhein-Main Deponie GmbH (RMD) jetzt rechtskräftig. Damit übernimmt die RMD rückwirkend ab 1. Januar 2019 alle Rechte und Verbindlichkeiten der RMN. Alle Mitarbeiter werden von der RMD übernommen und die Aufgaben in der Nachsorge der Deponien werden als Abteilung 1 der RMD fortgeführt. „Damit sind wir einen großen Schritt weiter in der Schaffung einer transparenten und kostengünstigen Struktur für die neue RMD“, freut sich Geschäftsführer Heino von Winning. Die RMN war ursprünglich zusammen mit den Stadtwerken Offenbach (SOH) gebildet worden und hatte die Abdichtung und Nachsorge aller Deponien der RMD betrieben. Dies sind die Deponien in Wicker und in Brandholz sowie zwei Deponien in Offenbach. Nachdem die SOH ihre Minderheitsbeteiligung an der RMN vor einigen Wochen an die RMD abgetreten hat, wurde der Weg für die Vereinfachung der Unternehmensstruktur durch eine Verschmelzung möglich. Heino von Winning bedankte sich bei Peter Walther, Geschäftsführer der Stadtwerke Offenbach, für die langjährige gute Zusammenarbeit und das Verständnis, den Weg für eine schlankere Firmenstruktur freigemacht zu haben. „Wir haben die gemeinsame Zeit als sehr angenehm empfunden und werden die Zusammenarbeit nun gerne in Projektform fortsetzen“, sagt von Winning. Damit ist eine Maßnahme des Sanierungspakets erfolgreich abgearbeitet. In einem zweiten Schritt wird nun die Verschmelzung der Main-Taunus-Recycling GmbH (MTR) mit der RMD in Angriff genommen. Die Umsetzung ist für Januar 2020 geplant.
Die Aufsichtsratsvorsitzende Madlen Overdick begrüßt die Fortschritte in der Restrukturierung der Gesellschaft: „Für eine erfolgreiche Sanierung der RMDGruppe ist die Verschmelzung ein ganz wichtiger Baustein. Die RMD ist hier bei uns in der Region ein wichtiger Akteur, wenn es um Entsorgungssicherheit, Abfallverwertung und Energieerzeugung geht und ich hoffe, dass diese Themen bald wieder im Vordergrund stehen.“

Sonja Slezacek