RÜSSELSHEIM – Im Berliner Viertel soll an der Ecke Berliner Straße / Ecke Bonner Straße eine neue Kita für Kinder ab drei Jahren entstehen. Der Magistrat hat diesen Grundsatzbeschluss gefasst und leitet den Stadtverordneten eine entsprechende Beschlussvorlage zu. „Die Interimskita auf der Danziger Anlage ist eine gute, jedoch temporäre Lösung, um kurzfristig dem stetig steigenden Bedarf an Kita-Plätzen im Schulbezirk Goetheschule nachkommen zu können. Ab dem Frühjahr 2022 soll dann für das Berliner Viertel eine neue Kita für 80 Drei- bis Sechsjährige an den Start gehen“, sagt Bürgermeister Dennis Grieser. Die gewobau errichtet die viergruppige Kita auf einem ihrer Grundstücke. Die Stadt wird im Gegenzug das Gebäude für mindestens 25 Jahre anmieten.

Die Kita soll in Modulbauweise errichtet werden und gemäß dem städtischen Raumprogramm eine Bruttogrundfläche von rund 1.100 Quadratmetern haben. Die Baukosten werden auf 3,65 Millionen geschätzt. Die jährliche Miete für die Stadt soll 150.000 Euro zuzüglich der Nebenkosten betragen. Voraussetzung für diese Kalkulation ist, dass das Land im Rahmen des Investitionsprogramms zur Kinderbetreuungsfinanzierung den Kita-Neubau fördert. Für einmalige Investitionen wie für Mobiliar, Erstausstattung und Spielgeräte für das Außengelände veranschlagt die Stadt 200.000 Euro.

Die Interimskita auf der Danziger Anlage ist am 1. August 2019 in Betrieb gegangen und bietet 80 Plätze für Kinder ab drei Jahren. Wegen der großen Nachfrage an Kita-Plätzen in dem Stadtteil und dem bestehenden Rechtsanspruch mussten die Module kurzfristig auf Grünflächen neben der Goetheschule und der Kita Godesberger Straße errichtet werden.

„Wir müssen den Ausbau der Kita-Landschaft mit Volldampf weiter betreiben. Nur so können wir die Bildungs- und Chancengleichheit für alle Rüsselsheimer Kinder sicherstellen. Deshalb ist dieser Vorschlag genau der richtige Weg“, so Grieser abschließend.

Magistrat der Stadt Rüsselsheim am Main
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